Familie Wild – astrologisch betrachtet – Teil 1: Mutter

In die Stunde schauen, anhand des Zeitpunktes der Inkarnation die Aspekte der Wesen beschreiben.

Hier ein Overlay meiner Familie.

War mal sehr bewandert darin, ist allerdings 25 Jahre her, daher nur schwammig meine Erinnerungen an diese Kunst.

Wenn zu viel auf einmal zu sehen ist, ist nichts mehr verständlich.

Also einfacher. Meine Mutter und ich.

Wir sind immer im Kampf gewesen, recht unfair, weil: Ich klein, sie groß. Wo ich Sonne, Merkur und Venus habe – im Steinbock – steht ihr Mars. Was mich ausmacht, das bekämpft sie.

Wo ich Mars habe, ist ihre Venus, und ihre Sonne recht nahe. Ich kämpfe um ihre Liebe, die kriege ich aber nicht, bzw. ich werde unterdrückt.

Wann immer ich Karten lege, ist zuverlässig eine dabei. Diese hier:

Mond, beide im Wassermann. Unsere Gefühlswelt ist jeweils offen und spekulativ, wir können vieles anschauen in uns drin, emotional, und damit wissenschaftlich umgehen – es erforschen.

Wie sie sich mitteilt: Immer Double-Bind, Merkur im Zwilling. Ganz nah an meinem Gefühl (Mond), geht mir sehr nahe. Noch nie habe ich eine emotionale Botschaft von ihr bekommen, die klar und eindeutig war. Stets ist auch das Gegenteil mit drin.

Ganz besonders bemerkbar ist das, wenn sie mich lobt (und damit zugleich heftig kritisiert, unterschwellig). Immer ist die Botschaft die: Was du tust, ist nicht befriedigend für mich – es macht mich traurig und unzufrieden. Egal was – es wird geseufzt darüber und gejammert, und befürchtet und geklagt.

Für gewöhnlich so, dass sie beispielsweise über eine Spitzenleistung in der Schule sagt: Ganz gut. In einem Ton, der mir emotional mitteilt: Auch das reicht bei Weitem nicht aus. Mehr Punkte holen geht nicht, aber sie ist traurig. Offenbar bin ich einfach immer schlecht – ich kann sie nicht glücklich machen. Scheiß-Kind. Das war meine Zeit als kleiner Mensch.

Entsprechend oft habe ich mich mit der Vergeblichkeit auseinander gesetzt – einem Geisteszustand, den ich kenne wie keinen anderen sonst.

Dadurch weiß ich auch: Ich bin unzerstörbar. Alles, was kaputt gehen könnte, war auch schon kaputt. Und ich bin immer noch da, und immer noch am Kämpfen, und immer wieder repariere ich mich.

 

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