Über mich

Geboren 1970 in Frankfurt. Gelebt dort, und in Istanbul, und später in Gießen. Jetzt in Köln. Diplom-Psychologe. Nachdenken ist für mich unvermeidlich, und was dabei raus will, kommt hier her. Politik, Computer, Wirtschaft, Philosophie, Religion, Wissenschaft, Technik, das sind typische Themen. Und natürlich Musik und Kunst, Kultur.

Seit ich denken kann, bin ich allerdings auch sehr oft anderer Meinung als meine Umgebung. I am an angry passionate soul crying out in this torturous mediocrity. Ich bin ausgesprochen deutsch, innen wie außen, groß blond blauäugig, unhöflich, fordernd, ungeduldig, intolerant, engstirnig und mißtrauisch. Mit Regeln zwanghaft, in ständiger Angst vor der Obrigkeit. Ich mag „Deutschland“ und „die Deutschen“ nicht besonders, gelegentlich hasse ich das, was uns als „unsere Geschichte“ präsentiert wird, inbrünstig. „Nie wieder!“. Vermutlich weil hier in mörderischer Kontinuität zu Kaiserreich und NS-Zeit viel Wert darauf gelegt wird, ein braver leistungsstarker Sklave des post-faschistischen Systems zu sein. Vielleicht liegt es aber auch an mir, und ich wäre überall sonst auch unzufrieden. Wer kann sowas schon mit Sicherheit sagen. Immer mal wieder finde ich auch, dass es hier in Deutschland paradiesisch und schon fast genial ist und schön und alles gut (dann bin ich vermutlich schrecklich wenig nüchtern, und der viele Beton und das Gift und der Dreck und das Elend um mich rum gerade alles nicht so präsent). Sicher bin ich total verwöhnt und naiv und so, und kapiere einfach nicht, worauf es ankommt. John Lennon wurde als Kind mal gefragt, was er werden wolle. Sagte der Kleine doch: Glücklich. 😉

“When I was 5 years old, my mother always told me that happiness was the key to life. When I went to school, they asked me what I wanted to be when I grew up. I wrote down ‘happy’. They told me I didn’t understand the assignment, and I told them they didn’t understand life.” ― John Lennon

Eine Weile habe ich in der Türkei gelebt, da war das Wetter schön, und die Leute waren freundlich. Ich war ein Kind. Heute bin ich irgendwie Forty-Something. Und immer habe ich gelernt, bin meinen Interessen gefolgt.

Gut zusammengefasst: Leonard Cohen – First we take Manhattan, then we take BerlinThey sentenced me to 20 years of boredom for trying to change the system from within. Das trifft auf meine Schulzeit und einen guten Teil der folgenden Lehr- und Lernveranstaltungen zu, und auch sonst ziemlich genau.

Im Netz bin ich seit 1994 aktiv und entsprechend auf vielen Plattformen unterwegs: Facebook, Twitter, Youtube, Google+ … Fotos auf Flickr – und Tumblr, Musik auf last.fm, myspace, soundcloud. Videos und Musik auf . Wünsche auf Wishlistr, außerdem Pinterest, andere Blogs: BlogspotWordPress, Blogger, Gravatar, LinkedIn, xing.  …

So. Abschließend noch R.E.M. – Losing my religion. Consider this.

Download PDF