Reparatur der Welt (ein Weg durch das Leben)

Welches wofür dem Leben Sinn geben kann, welchen Weg ich gehen werde – ich habe gesucht und gefunden; für mich ist das Konzept der Weltreparatur – tikun olam, hebräisch תיקון עולם – wesentlich.

Denn offenkundig ist die Welt nicht fertig und gut, sondern bedarf der Heilung und der Verbesserung.

Als Antwort auf die Frage nach dem wie fand ich im Studium meine Vermutung bestätigt durch das Prinzip der stetigen Verbesserung, Kaizen – japanisch 改善 – immer sind kleine Fortschritte möglich und wesentlich.

Kern aller Arbeit ist die am Selbst, und zugleich an der Welt.

Also das Prinzip, was aller Mystik zugrunde liegt und im Westen als Alchemie bekannt ist. Philosophisch natürlich der Daoismus, chinesisch 道家.

Die Elaboration aller Erkenntnisse über Wege und Verbindungen, genannt der Baum des Lebens – hebräisch עץ החיים, ist aus meiner Sicht die exakteste Formulierung der gesamten Schöpfung.

In der klassischen Version ist der Lebensbaum für diejenigen, die des Hebräischen nicht mächtig sind, wenig nutzbar. Daher ist diese Sprache Voraussetzung.

Allerdings haben sich gute Leute – namentlich A. Crowley und F.I. Regardie – bereits gekümmert. Hier ist natürlich die Arbeit des Golden Dawn lobend zu erwähnen.

So sieht der Lebensbaum in einer um die Symbole der Astrologie und Zuordnungen angereicherten Form aus.

Zuordnungen nach Thelema sind leicht anders, wobei der Unterschied wesentlich ist (siehe Book of Law und Arbeiten von AC zum Tarot).

Aus diesen Traditionen ergibt sich alles übrige.

Die Grundlagen und Arbeitsweisen lassen sich anhand vieler Zugänge studieren.

Alle Wege führen letztlich an die gleiche Quelle, ganz unausweichlich – weil es eben nur eine gibt.

 

 

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