Bestohlen worden

Irgendwer war mutig genug, um zu zu greifen und meinen Musicman mitsamt SD-Karte und schöner Musik-Auswahl einfach mal mit zu nehmen. Ok. Ich warte ja immer drauf, dass ich mal jemanden erwische, und ihm so richtig die Fresse polieren kann. Diesmal war ich zu unvorsichtig, Kölner Innenstadt in Dom-Nähe halt ein schwieriges Gebiet. Es hat scheußlich geregnet, deswegen habe ich mein Rad und meinen Krempel lieber unter der Überdachung gelassen, als ich zum Kiosk ging. Danach: Ärgerlicher Verlust, jemand hat sich meinen Musik-Spieler mitgenommen. Tja. Traf dann einen, der sagte: Es gibt Schlimmeres, was willst du dich jetzt ärgern. Womit er recht hat. Für 20€ ärgere ich mich 15 Minuten. Allerdings denke ich mir, ich muss wohl ein wenig mehr aufpassen. Zumal mich vorher am Bahnhof ein Obdachloser gewarnt hatte – lass deinen Musikspieler nicht so offen liegen, der wird geklaut. Und ich so: Nee. Das habe ich nun davon.

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Usertesting.de

Wayback Machine 27 Jul 2001 – 10 May 2010 – 48 captures

Personal Homepage of Martin A. Wild       Updated 17.05.2002
http://web.archive.org/web/20020529010158/http://www.usertesting.de/

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Kontakt / Feedback

Mail: martinwild@web.de

ICQ: 101410021 (x2beetree)

News

2002-05-17

Psychologie-Diplom sehr gut bestanden – nur die Zusatzprόfung „Grundlagen der angewandten Informatik“ steht noch aus (kommt in der ersten Juli-Woche).

Die Party am 4. Mai war prima. Allen Helfern an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschφn – ohne euch wδre es nicht gegangen! Einige Bilder von der Party habe ich auf den Server gelegt.

Old „news“

2002-02-26 Morgen ist die gefόrchtete 6-stόndige Fallklausur fδllig. Inhalt: ICD-10-Diagnosen und eine Therapiezielskalierungstechnik („Goal Attainment Scale„). Ich grόble όber lauter merkwόrdige Dinge und versuche die in meinem Kopf unterzubringen.

Beispiel: Sensitivitδt („wie viele Leute, die Diagnose x erhalten haben, haben auch Sympthom y?“ und Spezifitδt („Wieviele Leute, die nicht Diangose x haben, weisen auch nicht Symptom y auf?“). Stimmen hφren ist nicht typisch fόr Schizophrenie (relativ niedrige Sensitivitδt), aber wer Stimmen hφrt, wird sehr sicher diese Diagnose kriegen (hohe Spezifitδt). Umgekehrt bei Depression: Wer ein, zwei depressive Symptome zeigt (Antriebslosigkeit, Grόbeln), kriegt noch lange nicht die Diagnose Depression (die Symptome sind unspezifisch). Aber wer als depressiv diagnostiziert wurde, zeigt mit hoher Wahrscheinlichkeit diese Symptome (hohe Sensitivitδt).

2002-02-20 Die erste Prόfung ist rum (pδdagogische Psychologie, 2.3 gekriegt). Und ein Soundbite von mir, wie ich frόher mal geklungen habe, wenn ich auf ABs gesprochen habe.

2002-01-29 Die Infoseite zur Diplomprόfung όberarbeitet und Skripte hinzugefόgt

2002-01-21 Meine Prόfungstermine (Diplomprόfung Psychologie)

2002-01-20 Kleiner Hinweis: Unter grassplanet.de findet sich meine zweite Site. Mal reinschauen *g*

2002-01-05 Man kann Websites auch andersherum gestalten – schwarze Schrift und hellgrόner Hintergrund. Wie das aussieht? Hier kann man es sich ansehen.

2002-01-02 Nachdem ich gesehen habe, wie klein die Schrift auf einem guten Monitor mit entsprechend hoch eingestellter Auflφsung ist, habe ich alle Schriftgrφίen auf 12er-Schrift hochgesetzt.

2001-12-29 Die Optik der verschiedenen Teilbereiche aufeinander abgestimmt, Suchmaske (Google) auf jeder Seite. Verschiedene Erweiterungen und Ergδnzungen sowie neue Skripte fόrs Psycho-Diplom eingestellt.

2001-12-24 Psychopathologie-Skripte – alle Scripte (13 Word-Docs) zu Psychopathologie als ZIP-Datei (~320 KB) zusammengefasst.

2001-12-16 Linkseite όberarbeitet. Educational Psychology (als Teil der Diplomvorbereitung) ist in der Mache und soll ein eigener Bereich werden.

2001-12-13 Linkseite όberarbeitet. Mit der άberarbeitung der Usability-Seite angefangen. Beschlossen, dass die alten Inhalte auf dem Server und an den bekannten Adressen bleiben sollen.

2001-12-11 Relaunch

Wer vergleichen will – die alte Homepage und die alte Usability-Seite

Projekte

2002

Diplomprόfungen

Diplom2002-Website – Infoseite fόr Diplomanden WS 2001/2002

Intensivierung meiner Internet-Aktivitδten

2001

Relaunch der Website

aktualisieren und komplettes Redesign

Psychologie-Diplom

im Juni 2002 beendet

bambi hongkong (mit Christian)

Extremistischer Lowtech-Elektro-Noise

Diplom2001-Website

hab ich mir aber rasch anders όberlegt – einfach zu viel anderes zu tun gehabt

2000

Diplomarbeit

„Usability-Evaluationsmethoden im Vergleich: Prόfung der Gebrauchstauglichkeit von Lernsystemen durch Benutzerbeurteilung und User Testing“ (am 17. April 2001 abgegeben)

Bezug von usertesting.de

Die alte Homepage auf dem Uniserver schimmelt derweil vor sich hin, denn ich komme da nicht mehr dran. Sieht furchtbar aus. Da war ich noch s1778 *g* (ich sollte wirklich dran denken, den Leuten von Pixelpark meine neue URL zu geben, wenn die Usability-Seite όberholt und wieder wirklich brauchbar ist).

Einrichtung einer guten Arbeitsumgebung zuhause

Rechner, Scanner, Drucker, DSL, Musik etc.

1999

Umstieg vom Mac auf den PC

Netzwerke, Multi-OS – MacOS, Linux, Windows – und Hardware sind wichtige Themen. Und natόrlich Games (Starcraft rulez).

Δltere Texte aus dem Hauptstudium Psychologie

Die Texte stehen hier, weil ich noch nicht weiί, wo sie besser hinpassen

Diagnostisches Praktikum II – Computerdiagnostik (SS 1999)
Paper Δquivalenz von Papier-Bleistift-Tests und computergestόtzten Testversionen

Seminar „Internet fόr Psychologen/Gieίen Online“
Ausarbeitung Gelungene Websites – eine Einfόhrung (SS 1998)

Seminar „Multimediale Lern- und Informationssysteme“
Ausarbeitung Lernen mit Hypertext und Hypermedia (WS 1996)

 

Leben [was bisher geschah]

1970 Geboren in Frankfurt/Main

1972 Geburt meines Bruders Benjamin (ist Musiker geworden)

1974 Umzug nach Istambul

Besuch einer franzφsischen Vorschule

sowie der Deutsche Botschaftsschule Istanbul

Meine Eltern arbeiteten an der Deutschen Schule Istambul

1979 Rόckkehr nach Frankfurt

  1. Klasse an der Rφmerstadt-Schule

Wechsel auf die Liebigschule (Europaschule)

1989 Abitur

Zivildienst (Katholische Gemeinde Christ-Kφnig Eschborn und

zentrales hessisches Auffanglager HGU Schwalbach (ein Flόchtlingslager)

Studienbeginn Anglistik/Soziologie (L3)

Autonomes Jugendwohnprojekt Falkstraίe im Rahmen der

Initiative fόr gemeinsames Leben (Igel e.v.)

1993 Ende des Projekts, Studienabbruch und Sommer in Sόdfrankreich

Im Winter Studienbeginn an der Justus-Liebig-Universitδt in Gieίen

Studentendorf Unterhof (Wohnheim)

Weitere Reisen nach Sόdfrankreich

Intensive Beschδftigung mit Computern und (ab 1995) mit Netzwerken

Versuchte Auswanderung nach teilweise nicht bestandenem Vordiplom

Klappte aber dort nicht wirklich mit dem neuen Projekt

1997 Rόckkehr nach Giessen & Neubeginn

6er-WG Bleichstraίe 25 – „blaues Haus, erster Stock“ (Kult-Status)

Praktika bei einem in Giessen ansδssigen Psychiater sowie in Dόsseldorf

am medizinischen Institut fόr Umwelthygiene (MIU) – letzteres ein

Forschungspraktikum (hedonische Bewertung von Geruchsqualitδten)

Diplomarbeit zum Thema „Usability-Evaluationsmethoden“ – Prόfung der

Gebrauchstauglichkeit von Lernsystemen durch Benutzerbeurteilung und

User Testing“ (genau, da kommt der Domain-Name her!)

2002 Psychologie-Diplom

Details unter Diplom2002-Infoseite

Mehr drόber wenn ich dazu komme

 

Ideen-Liste

Unsortiert & stδndig erweitert

Dient dazu, mir den Kopf frei zu halten & zugleich die Ideen nicht zu verlieren

Vielleicht „klaut“ ja jemand einige Ideen und setzt sie um – das wόrde mich freuen

Schreib mir, wenn du Infos zu bestehenden Ansδtzen fόr mich hast!

Entwicklung von einfachen lowtech-multimedia-Anwendungen als webbasierte Simulationen (von Spielen bzw. von psychologischen Theorien): Prototyp Erwartungs-Wert-Modelle der Entscheidungsfindung befindet sich in der Mache

Datenbankgestόtzte Instant-Messaging-Systeme zum Austausch von „favorisierten Kulturobjekt-Informationen“ – die Idee besteht darin, dass sich Freunde gegenseitig Empfehlungen geben kφnnen, welche Bόcher, Comix, Filme, CDs, Autoren, Themen, Programme „etwas taugen“, wobei die Datenbank sich selbst automatisch aktualisieren wόrde und somit in der Informationsflut etwas wie „geteilte Wertungen“ mφglich wδre

Mit Fabian an einer vernόnftigen mp3-allround-lφsung arbeiten, die gut/leicht/schnell benutzbar ist und mit riesigen Datenmengen umgehen kann

Wieder Rollenspiele spielen (Warhammer, Paranoia, Call of Cthulu)

Mein Rollenspiel „mindscape“ weiterentwickeln – vielleicht als webbasiertes MUD?

Eine surrealistische Oper schreiben – Thema Deutschland/Europa, welche Identitδten sind mφglich (Klasse, Rasse, Nation, Kultur) und wo sind die Verwerfungen? Wie sehen die Wahrnehmungen der einzelnen Grόppchen aus? Das Ding soll weit entfernt von traditionellem Theater, eher an Brecht und Shakespeare orientiert, mit einem Wort „volksnah“ bzw. verstδndlich sein – aber eben nicht simpel und stereotyp, und das gerade dadurch, dass es die Stereotype herausarbeitet („Chor der Bild-Leser“ etc.).

Einen Film drehen – zu dieser Idee gibt es seit Jahren immer neue Skizzen und Ansδtze. Seit ich das letzte Mal mit Videotechnik gearbeitet habe (1991), hat sich ja enorm viel getan in Richtung auf Homerecording, Rendering etc.

Auswandern nach Sόdfrankreich – es gibt kaum etwas fόr mich, was meiner Seele so viel Ruhe und Freude bereitet, wie das Leben in der (recht menschenleeren) Gegend der Ardeche. Das Problem dort besteht immer in der Frage, wovon zum Henker man Leben soll in einer Gegend, die praktisch keine Verdienstmφglichkeiten bietet, insbesondere wenn man als Stadtmensch mit „richtiger Landarbeit“ komplett όberfordert ist. Vielleicht die Telearbeit?

Ein Buch schrieben (Arbeitstitel: „handbuch fόr planlose“). Zentrale Themen wδren der Mythos der Rationalitδt, der Mythos der Effizienz, die Problematisierung der Konflikte zwischen Selbst/Lebensplanung und dem Anspruch, das Leben als solches tatsδchlich mitzubekommen (i.e. wenn ich mich in einem Tunnel selektiver Wahrnehmung zielorientiert bewege, komme ich vermutlich irgendwo raus, wo ich mal hin wollte – dabei isoliere ich mich aber gleichzeitig von dem tatsδchlichen leben um mich herum, was mich nur noch erreicht, sofern es als „relevant“ eingestuft wird). Ein Kerngedanke ist der von den Amsterdamer Autonomen formulierte provokative Ausspruch „Wenn wir jemals einen Plan haben, dann sind wir verloren!“. Die eher deutsche Mentalitδt „Leben = Arbeiten = Effektivitδt maximieren“ ist in ihrer Verehrung der Clausewitz’schen Kriegsinstrumentalitδtsphilosophie (ich weiί kein passenderes Wort dafόr) meiner Ansicht nach in eine schlimme Sackgasse gegangen, aus der sie nur durch transkulturelle (und/oder Subkulturelle) Lernerfahrungen wieder rauskommen kann (wenn όberhaupt).

Eine Version des Globe Theatre entwerfen, die mit „low-budget-high-tech“ arbeitet

Eine datenbankgestόtzte Wissensmanagement-Software auf xml-basis entwickeln

Agenten fόr die selbststδndige internetrecherche bauen

Besser programmieren lernen (perl)

Mehr von photoshop kapieren

Musik machen (siehe bambi honkong)

Ein Banjo kaufen

Elektrotechnik lernen – im Zusammenhang mit Eingabe/Abspielgerδten („Instrumente“), mit denen via Midi auf Samples zurόckgegriffen wird. Es steckt die Idee dahinter, etwas wie „unnatural Instruments“ zu konstruieren, einen direkten Zugang zum Jammen zu erφffnen, der mit den bisherigen Instumenten und auch der Einstellung „echter“ Musiker zu ihrer Arbeit ein Stόck weit bricht und den DIY-Gedanken wieder aufleben lδίt (der den Punk stark gemacht hat – eigentlich bedeutet Punk (mir) einfach „du kannst es tun, wenn du es tun willst“)

Einen neuen Rechner zusammenstellen

mein kung-fu verbessern

einen neuen reisepaί beantragen

das „goblin-projekt“

alte freunde besuchen – berlin, frankfurt, ruhrpott

im sommer wieder reiten gehen

einem schόtzenverein beitreten

weniger rauchen und gesόnder leben *g*

eine freie schule grόnden

mein zimmer aufrδumen

eine neue freundin finden

linux wieder neu installieren

meine entferntere familie mal wieder sehen

bisschen mehr geld zum leben auftreiben

haare und bart schneiden

einen anzug kaufen, den ich gerne anziehe

ein eigenes tarot-set konstruieren

 

Disclaimer

Damit keine Miίverstδndnisse auftreten: Mir ist bewuίt, dass ich statistisch noch etwa 44 Jahre zu leben habe (falls in meiner Zukunft weniger geraucht und gefeiert wird, sogar noch lδnger!).

Und das alles viel lδnger dauert und meistens auch viel zu viel Geld kostet. Und das vieles einfach nicht zu gehen scheint, unmφglich ist etc.

Aber wollen kann man es doch trotzdem.

Und tun – na, das eine oder andere wird wohl auch tatsδchlich umgesetzt. Auίerdem ist es wohltuend, einfach mal der Fantasie ihren Raum zu geben. Und nichts zu tun. Falls man das hinkriegt *g*

 

Zum Schluί

Eines Tages saί ich auf einer Brόcke in Prag. Es war sonnig, ein klarer Tag und etwas kalt. Ich bemerkte in der Menge einen kleinen Jungen, der sich eigentόmlich bewegte (nicht wie die anderen Leute darauf bedacht, rasch die Brόcke zu όberqueren, sondern eher sich heranpirschend). Der Junge kam heran, schόchtern, legte dann ganz fix eine Mόnze (Krone) vor mich – und wetzte davon.

Nun, was auch immer.

Ich guckte verdutzt, betrachtete die Mόnze. Fόhlte mich glόcklich, was leicht ist, wenn man verliebt ist und mit zwei netten Mδdels in Prag rumhδngt – das war noch vor dem Krach mit Astrid wenige Tage spδter, und ich hatte da noch meine rote Ente, hmhm lange her – glόcklich jedenfalls, und wunschlos, gut vielleicht wollte ich mir ein Banjo kaufen, da hatte ich zuvor im Musikladen viel Freude daran, aber das Geld fehlte mir dann doch – wunschlos trotzdem. Die Mόnze in der Hand, glόcklich.

Werf ich doch die Mόnze hinter meine Schulter in den Fluί, und habe mir dabei Wόnsche gewόnscht. Vielleicht war das nicht gerade eine meiner Glanzleistungen.

 

 

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Nodes

Wayback Machine

21 captures
4 Feb 2002 – 23 Aug 2010
http://www.usertesting.de:80/nodes.htm

Martin Wild – Homepage (index)Linkseite (nodes)Aktuelles (topic)Weblog auf x2beetree.de

Ursprünglich war diese Site ganz dem Thema Usability gewidmet. Ich interessiere mich für Arbeitsangebote in diesem Bereich, gerne auch freie Mitarbeit.

Diplomarbeit: Martin Wild (2001). Usability-Evaluationsmethoden im Vergleich: Prüfung der Gebrauchstauglichkeit von Lernsystemen durch Benutzerbeurteilung und User Testing

Anmerkung: „Benutzerbeurteilung“ ist eine Mischung aus Review und heuristischer Evaluation, die Aussagen der Studie sind auf beide Verfahren übertragbar.

Ohne Disclaimer geht es ja heutzutage nicht, also:

Da mir das Internet nicht gehört und da andere Leute zu 99,99999% für Inhalte im Netz außer meinen eigenen Seiten verantwortlich sind und da Verlinken nicht bedeutet das die Inhalte im Netz mir gefallen oder von mir befürwortet werden – ich setze einen Link ohne die Absicht damit etwas zu unterstützen etc. pp. sondern um mir selbst das Surfen zu vereinfachen – daher und aus den genannten Gründen gilt: Wer hier irgendwo klickt, ist selbst dran schuld, wenn er/sie sich nachher aufregt.

Links auf der Domain „usertesting.de“ | index | nodes | topic | diary

Mails an mich für Kommentare oder im Falle einer Beschwerde über die Seiten auf usertesting.de ==> martinwild web.de [das @ bitte selbst einfügen]

Google  

Diese Site, wie sie früher mal ausgesehen hat | Usertesting in der WayBackMachine

Bank | Sparda-Bank Login | Sparda-Bank | Postbank | Volksbank | Sparkasse

Orakel | I-Ching Page | 2nd I-Ching Page | Fortune Cookie | Tarot | Quabalah Tree Random

Nummern | Post | Telefonbuch | DeNIC | WayBackMachine

Server-Login | Trisolute (mein Provider) – bei Interesse hier klicken

Arbeitslosigkeit | ALG II Info |

Jobsuche | Agentur für Arbeit | Hogrefe-Liste | Stellenmarkt | JobScout24 | Arbeitsloseninitiative Gießen | AG TuWas |

Martin Wild | Usability-Methodenvergleich (Diplomarbeit Psychologie)

Jobsuche für Psychologen | Hogrefe-Liste | Jobturbo (Zeit) | Science-Job.de | Dr-Arbeit | Hochschulanzeiger (FAZ) | Jobconsult | Jobpilot | Jobs.de | Stepstone | Stellenanzeigen (Bund) | Arbeitsamt | Focus-Stellenbörse | WDR-Jobbörse | Bertelsmann | Cornelsen | Siemens | BKA Jobliste | Johann-Wolfgang-Goethe-Uni (Frankfurt) | Justus-Liebig-Uni (Giessen) | Johann-Gutenberg-Uni (Mainz) | Landkarte | Hochschulen (BRD) | Psychologische Institute (BRD) | Verlage | Hogrefe |

Musik machen | Kristal Audio-Engine | Audioconverter | Digidesign |

Musik suchen | last.fm | Neues Album von Benjamin Wild | Mirau Musik |

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Drohnen | Drohnen |

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Comix | Silver Surfer

Technik & Entwicklung | Heinz Nixdorf Museumsforum

Games | Mafia Walkthru |

Sn | gulli | gamecopyworld | Crackspider |

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Benjamin Wild | [googlesuche] | wildjamin | Benni@de:bug |

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Ferenc Acs | Acs |

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Marianne Peterson – Towards Usability Evaluation of Multimedia Applications |

Sung Heum Lee – Usability Testing for Developing Effective Interactive Multimedia Software: Concepts, Dimensions, and Procedures |

Thuy-Linh Nguyen – Hypermedia in Education |

Jakob Nielsen – Guidelines for multimedia on the web

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Hilfe bei Diplomarbeiten | Diplomhilfe |

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ICD-10 | Volltext | DIMDI | Gehirnatlas | PET (Positronen-Emissions-Tomographie) |

Selbsttest | Nikotin, Alkohol, Depression und andere Tests (Netdoctor) |

Psychologen | Bruner – general constructivist framework for instruction based upon the study of cognition

Piaget – child development research

Wertheimer – Gestalt theory (see also: Kohler, Koffka)

Vygotski – general theory of cognitive development with strong emphasis on social interaction

Spiro – Cognitive Flexibility

Solomon – Symbol Systems

Ausubelhow individuals learn large amounts of meaningful material from verbal/textual presentations in a school setting |

Musik | Animals | Finntroll | Crass 1 | Crass 2 | Conflict | Motorhead | Tom Waits | Bob Marley | Invictus | Daily Terror | Slime | A History of Metal | Death Metal | Discharge | Jeffy Lewis | Nick Cave and the bad seeds | Benjamin Wild |

Literatur | Bible | S. Berg | Morgenstern:Galgenlieder | Henryk Broder

Thought | Anarchism | Class War | Direct Action |

Magick | O.T.O. | AvatarSearch (seit Januar 2006 geschlossen) |

Voodoo Priest | Bon Mambo Racine Sans Bout Sa Te La Daginen

Weirdoes | deoxy | timecube | aboveGod | ctheory | unamerican | american nihilist underground society (a.n.u.s.) |

Out of Bounds | ted kaczynski | Ayn Rand | Ayn Rand in Wickipedia | Maharishi Mahesh Yogi | Lyndon LaRouche | Sun Myung Moon | L. Ron Hubbard | David Koresh | Rael | Marshall Applewhite | Shoko Asahara | Jim Jones

Perl | hrz | cpan | faq | com | ix | ximian (linuxdesktop) | jabber (IM) | netbeat | | Windows

Funstuff | Google Zeitgeist | Elchpurple | Klinische Fixierung (Secufix) |

Wirtschaft | cluetrain | symposion |

Freiheiten | CILIP | 68’er | Apo | Hanflobby | free.de | Drogenaufklärung | Hempology 101 | Everything | Lucifuge |

Sexualität | Datenschlag (sm) | Schlagzeilen (sm) | SM-Stammtisch Gießen (SMall) |

Nackt | Snakesworld |

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RPG | RPG Database |

Aktien | bloomberg | nz |

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Zinnminiaturen | Assassin.de

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Atari Game Designer | Howard Scott Warshaw (Yar’s Revenge, Raiders of the lost Arc, E.T.)

Interessant | Kommune21 (e-Government) |

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Radio Giessen

Hatte kein geeignetes Logo zur Hand – das muss erst wieder in den Datenhalden gefunden werden.

Ein Projekt, was es schon seit über 10 Jahren gibt. Total unbekannt. Daher mal eine kleine Retrospektive.

x2beetree. Hochgeladen am 20. März 2008

Spuren der ersten Produktionen sind noch im Netz zu finden. Allerdings ist last.fm irgendwie nur noch ein funktionsloses Frontend für Spotify, und dort ist nichts an Daten mehr vorhanden. Google findet auch exakt NICHTS. Von wegen „das Internet vergisst nie“.

Mal die Wayback Machine gefragt … dort gibt es eine gespeicherte Version meiner früheren Websites: www.grassplanet.de und www.usertesting.de

Bisher keinen Erfolg gehabt, irgendwas wieder zu finden. Seit mir mal 2 volle Festplatten abhanden kamen, bin ich sehr am Suchen, was davon ich *vielleicht* noch irgendwo wieder in Backups finde 😉

Die ersten Aufnahmen waren so, dass eine Session stattfand, einfach eine Unterhaltung vor dem PC, mit wechselnd und planlos eingespielter Musik dazu, und wir uns übel zugerichtet haben. Konzeptionell wie „Die Radiotrinkerin“ von Max Goldt.

Dann gab es Zoff, und danach nur Radio Giessen Solo-Produktionen von mir.

Zunächst und zuvorderst den schwarzen Weltraumtrümmer „Black Metal Dog“ — ein sehr intensives Stück, geschrieben als meine Ex unsere 110qm-Wohnung mir zum Bezahlen zurückließ und mit dem 4 Monate alten Sohn ausgezogen ist. Hab das Stück eigentlich immer auch gespielt, wenn ich Metal-Abend gemacht habe. Locker 10 Jahre habe ich ja Extreme Metal (Death, Black, Melodic Death, Gore, Grind, …) aufgelegt, zusammen mit Florian Michnacs, als „Die Jungen aus der Hölle“ in der Kultkneipe Domizil, dem legendären Musikkeller in Gießen (Braugasse 666). Leider vom Ordnungsamt derzeit geschlossen, und das Haus in Besitz der türkischen Hells in Gießen. Tja. Wir wollen die Kneipe wieder, bloß wird es wohl eher eine Shisha-Bar werden.

Zwischendurch eine ganze Menge Zeugs unter dem „Radio Giessen“-Brand und anderen gemacht, was mir gerade kaum richtig einfällt. Immer mal wieder. Poste ich hier, wenn ich was finde davon.

Das letzte Release von Radio Giessen – Lordz of Chaos – ist immerhin noch da. Allerdings ist das sehr hin gehuddelt gewesen, nach langer Pause. Egal.

Auch bekannt als „Die Unvollständige“.

01 – Pianotrack1

02 – Tanzdiktaturiatentum

03 – Drum And Bass

04 – Drum Bass Voice

.-.

Wird wohl eher auf ein Re-Release hinauslaufen bei den meisten Sachen. Finde echt NIX wieder. So ein Shit.

.-.

„Dead Rabbit“ ist wieder im Wesentlichen klassischer Black Metal, gemischt mit meiner Vorstellung von GoreGrind und ein wenig Melodic Death. Und natürlich Hysterie, Pathos, was halt bei mir so am Start ist.

 

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Hippies (und vergleiche das mit dem, was hier für normal gehalten wird)

Wie arm und öde ist doch diese Geldmacher-Welt, wie kalt, langweilig, deprimierend. Kein Herz, keine Seele, traurige Leute und unsinnige Vorschriften, überall.

Man kann über Hippies sagen, was man will – aber nicht, dass es langweilig wäre, oder nichts mit den Leuten macht.

Der Impuls, zu einer Form von Gemeinsamkeit zu finden, Lagerfeuer, Musik, Liebe – das fehlt heute, wo wir nicht sind, also fast überall.

Aber es gibt uns weiter – und wir werden siegen.

Woodstock (geiler als Wacken)

Setzt sich musikalisch und philosophisch natürlich fort, diese Richtung …

Heute – 2017-03-20 ist Frühlings-Equinox. Ein neues Jahr beginnt. Auch wenn wir diese absurde christliche Zeitrechnung um uns herum sehen – alles Gute zum neuen Jahr!

 

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Familie Wild – astrologisch betrachtet – Teil 1: Mutter

In die Stunde schauen, anhand des Zeitpunktes der Inkarnation die Aspekte der Wesen beschreiben.

Hier ein Overlay meiner Familie.

War mal sehr bewandert darin, ist allerdings 25 Jahre her, daher nur schwammig meine Erinnerungen an diese Kunst.

Wenn zu viel auf einmal zu sehen ist, ist nichts mehr verständlich.

Also einfacher. Meine Mutter und ich.

Wir sind immer im Kampf gewesen, recht unfair, weil: Ich klein, sie groß. Wo ich Sonne, Merkur und Venus habe – im Steinbock – steht ihr Mars. Was mich ausmacht, das bekämpft sie.

Wo ich Mars habe, ist ihre Venus, und ihre Sonne recht nahe. Ich kämpfe um ihre Liebe, die kriege ich aber nicht, bzw. ich werde unterdrückt.

Wann immer ich Karten lege, ist zuverlässig eine dabei. Diese hier:

Mond, beide im Wassermann. Unsere Gefühlswelt ist jeweils offen und spekulativ, wir können vieles anschauen in uns drin, emotional, und damit wissenschaftlich umgehen – es erforschen.

Wie sie sich mitteilt: Immer Double-Bind, Merkur im Zwilling. Ganz nah an meinem Gefühl (Mond), geht mir sehr nahe. Noch nie habe ich eine emotionale Botschaft von ihr bekommen, die klar und eindeutig war. Stets ist auch das Gegenteil mit drin.

Ganz besonders bemerkbar ist das, wenn sie mich lobt (und damit zugleich heftig kritisiert, unterschwellig). Immer ist die Botschaft die: Was du tust, ist nicht befriedigend für mich – es macht mich traurig und unzufrieden. Egal was – es wird geseufzt darüber und gejammert, und befürchtet und geklagt.

Für gewöhnlich so, dass sie beispielsweise über eine Spitzenleistung in der Schule sagt: Ganz gut. In einem Ton, der mir emotional mitteilt: Auch das reicht bei Weitem nicht aus. Mehr Punkte holen geht nicht, aber sie ist traurig. Offenbar bin ich einfach immer schlecht – ich kann sie nicht glücklich machen. Scheiß-Kind. Das war meine Zeit als kleiner Mensch.

Entsprechend oft habe ich mich mit der Vergeblichkeit auseinander gesetzt – einem Geisteszustand, den ich kenne wie keinen anderen sonst.

Dadurch weiß ich auch: Ich bin unzerstörbar. Alles, was kaputt gehen könnte, war auch schon kaputt. Und ich bin immer noch da, und immer noch am Kämpfen, und immer wieder repariere ich mich.

 

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Genetik und Vaterschaft – und „was ist gut für meinen Sohn?“

Denke nach über die Frage, was nutzt es dem Lukas, wenn eindeutig ist, wer der biologische Vater ist.

Vorteile

  1. Zu erwartende Krankheiten etc. mit genetischer Basis, da kann klar gesehen werden, was ist wahrscheinlich und was nicht.
  2. Jedes Kind hat das Recht, seine Erzeuger*innen zu kennen.

Nachteile

  1. Ihn fragt keine*r, ob er das will. Und wenn, er kann die Folgen ja erst recht nicht abschätzen, wenn ich das nicht kann. Außerdem zählt der Wille von Kindern ja nicht in unserer Eltern-Diktatur.
  2. Falls ich nicht der biologische Vater bin, ist das verwirrend und verunsichernd und verletzend für ihn – es könnte als „Ich bin belogen worden, die Welt ist unsicher, wo gehöre ich hin?“ etc. eine schlimme Sache für ihn sein.
  3. Irgendwer müßte ihm das dann erklären – und da ich mein Kind nicht sehen kann wegen seiner […]-Mutter, wird sie das tun, wie sie es sieht und versteht. Was mir mißfällt.

Weil es mehr Punkte dagegen gibt und sowas halt mehr Geld kostet, als die potentiellen Väter haben, wurde es bisher nicht gemacht.

Sowieso: Mutter zahlt allein. Ich zahle NIE mehr irgendwas, was sie will. Aus Prinzip nicht.

Unklar ist mir auch, was habe ich als sozialer Vater für Rechte, wenn ich nicht der Bio-Vater sein sollte? Was würde sich rechtlich ändern?

Bisher bin ich rechtlich und sozial eindeutig der Vater – mit gemeinsamem Sorgerecht, das haben wir vor seiner Aus-dem-Bauch-heraus-OP schriftlich und rechtsverbindlich und auf ewig vereinbart, ich und seine Mutter.

Und daran will ich nicht rühren. Auch wenn seine […]-Mutter mich aus seinem Leben entfernen will. Wird ihr NIE gelingen, es sei denn, sie erschießt mich.

War 2007 bei der OP natürlich dabei – die war nötig wegen Entbindung angeblich unmöglich auf natürlichem Wege. Er war zu groß – und daher falsch herum für Geburtskanal. Habe interessiert zugesehen; witzigerweise dachten wir, es wird ein Mädchen, und dann war da ein Pimmel dran – und dann sofort das Baby vor den Scheiß-Ärzten gerettet, mit Androhung von körperlicher Gewalt und laut und aggressiv. Weil sie den Lukas einer DNA-Analyse unterziehen wollten, um ihn in die Datenbank zu packen — wir hatten genau gegen diese Maßnahme vorher schriftlich Widerspruch eingelegt und DNA-Analyse ausdrücklich und eindeutig untersagt — aber sie hätten es trotzdem illegalerweise getan, wenn ich nicht dazwischen gegangen wäre. Pack! Verbrecher! Gewissenlose Schweine! Niemals einem Arzt vertrauen, Leute! Die sind nicht integer, und sie scheren sich nicht darum, was du verfügst. Ausnahmen freilich gibt es, aber es ist die Regel, dass sie so machen, wie es das Krankenhaus und der Chef sagen. 

Muss mich rechtlich beraten lassen, bevor ich was unternehme. Beim Väteraufbruch e.V, nächsten Montag. Und dann bei kompetenten Jurist*innen.

Ohne meine Einwilligung geht es jedenfalls nicht, eine DNA-Analyse zu machen. Es sei denn, ein Gericht ordnet es an und beugt meinen Willen.

Mir wäre es eine Freude, wenn mir Leute dazu was Nützliches mitteilen würden: Mail an martinwild ät web Punkt de … Danke!

6 Jahre lang habe ich 50% der Zeit, Energie, der Betreuung und alles für meinen Sohn Lukas gemacht, trotz und gegen alle Widerstände seitens seiner Mutter. mal auch gemeinsam, mal gegen sie, aber immer – dran geblieben.
Könnte aber auch ein Sproß diese edlen Lenden sein. Oder von einem der Jungs, die die Mutter sonst so aufgerissen und weg geschmissen hat. Letztlich wäre das natürlich der Knaller, wenn keiner von den beiden nun ins Auge gefassten Männern genetisch was mit Lukas zu tun hätte. Wobei, mir egal, meine Liebe hat nicht mit DNA zu tun. Und, auch das: Gerne würde ich meine Scheiß-DNA nicht vererbt haben – das wollte ich nämlich NIE tun.
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Ein krankes System macht Menschen krank

Interessanter Artikel in der ZEIT: http://www.zeit.de/2016/30/gesundheit-medizin-patienten-zuwendung/komplettansicht

Wenn je etwas zum Guten sich wandelt im System, dann ist das, weil persönliche Betroffenheit von mächtigen Menschen passiert. So war es bei der Psychiatrie-Reform, und hier ist wieder so ein Fall.

Nun könnte eine denken, die ZEIT wäre progressiv, oder dieser Artikel ein Fortschritt, oder da gäbe es ein wahres Leben im Falschen. Not so.

Ich zitiere einen Absatz, der die Blindheit gegen die Problematik gut verdeutlicht:

In früheren Zeiten, erklärt Gray, standen die Ärzte ihren Patienten als Heiler und väterlicher Freund zur Seite. Dann sei das Zeitalter des Arztes als Wissenschaftler angebrochen. „Jetzt muss die nächste Phase folgen“, fordert Muir Gray, „der Arzt als Coach.“ Ein Begleiter, der zuhört, gründlich informiert und nach Lösungen sucht – am besten gemeinsam mit dem Patienten.

Das ist sehr viel mehr als nur falsch, in vielerlei Hinsicht. Diese Geschichte ist eine reine Propaganda, sie schreibt Geschichte um, und konstruiert etwas, was so nie war.

Alle Lügen, die heute die Menschen leiden lassen und ihnen zugleich die Sicht auf das, was passiert, verstellen, sind hier konzentriert enthalten.

  1. Die Heilkunst hat sich rund um den wichtigsten Vorgang auf der Welt herum entwickelt – die Geburt. Und sie war eine reine Frauen-Sache. Weise Frauen haben als Hebammen die Kinder entbunden. Männer hatten da nichts zu suchen.
  2. Durch millionenfachen Massenmord und systematische Verfolgung der Frauen als Hexen sind erst die Männer in diese Domäne hinein gekommen.
  3. Männer sind nicht die Urheber der Heilkunst, Ärzte sind keine Heiler, Zuhören ist keine männliche Eigenschaft, Gemeinsamkeit ist nie Ziel in einer Hierarchie.
  4. Die Wissenschaft hat sich aus der alchemistischen Suche nach philosophischer Wahrheit durch Experimente entwickelt. Wissenschaft war mal eins, alle heutigen Wissenschaften sind Ableger dieser einen Suche nach dem EINEN.
  5. Selbstverständlich waren Wissenschaftler immer illegal, denn sie wollten etwas tun, was durch die Kirche verboten war: Erkenntnis gewinnen, die es angeblich nicht geben konnte und durfte. Sie hatten ein Ziel, was nur gegen die Gesellschaft erreichbar war, nämlich die Integration von Körper, Geist, Seele und Welt im Rahmen von magisch-mystischen Experimenten. Darin lag und liegt das Heil, nicht in abgetrennten und toten Stoffen.
  6. Ärzte haben noch nie als Freund agiert, und sie waren auch keine Heiler. Sondern der Ärzte-Beruf stammt aus dem Militär, wo es darum ging, die Soldaten zu flicken. Weil ein Feldzug massenhaft Opfer forderte, und viele eben erst durch Wundfieber starben, war da aus der Sicht der Körper-Besitzer – der Herren – ein Potential für Verbesserungen. Auf dem Schlachtfeld wurden krasse Schäden angerichtet, und die Idee war, den Tod abzuwenden durch Ausbrennen von Wunden, Amputation und dergleichen.
  7. ‚Evidenzbasierte Medizin‘, das klingt gut, ist aber komplett falsch und irreführend. Was eigentlich Evidenz sein soll, weiß schon praktisch keine. Es klingt danach, dass etwas gesichert wäre durch Wissenschaft, und genau das meint es aber nicht. Sondern – es scheint klar, was Sache ist, durch die einzige stastistische Prozedur, die mehr als nur ein paar Menschen hinkriegen, das sogenannte Eye-Balling, also kurz drauf schauen. Evidenz, das ist das Offensichtliche. Was alle einsehen, weil: Sieht man ja, wie es ist. Das ist natürlich stets falsch. Nichts, rein gar nichts, können wir einfach sehen. Sondern: Alle Wahrnehmung ist gelernt, ist eine reine Konstruktion. Bis heute geht es um Macht und Geld, es haben sich niemals die Herrschenden für Beweise oder Wahrheit interessiert — höchstens mal privat, wenn es niemand mitkriegt — oder wären ihr gar gefolgt, sondern im Gegenteil ist diese Wissenschaftlichkeit nur der Nachfolger der Gottesstellvertreterschaft mit anderem Namen. Hoc est Corpus Christi, Hokuspokus, ein fauler Zauber, um Menschen zu blenden, in etwa so wahr wie die offensichtliche Tatsache, das die Sonne sich um die Erde dreht, die Erde eine Scheibe ist und die Sterne am Firmament kleben.
  8. Weswegen ich diesen Beitrag schreibe – es ist zum Kotzen, wie verdreht die Dinge dargestellt werden: Der Arzt als Wissenschaftler. NEIN. Ärzte experimentieren mit Patienten, wenn sie dürfen – so wie es Dr. Josef Mengele tat: Wann erfrieren Menschen, wie viel und welche Folter überleben sie wie lange, das wäre Arzt als Wissenschaftler.
  9. Wissenschaft ist systematisches Experiment. Aus ethischen Gründen ist das mit Patienten (denen, die ohnehin bereits leiden) verboten. Eine solche Phase gab es nie, nicht wirklich, jedenfalls nicht so, wie es hier an die Wand gemalt ist. Die Menschenversuche finden statt, nämlich in den versklavten Ländern Afrikas. In China. Und massenhaft.
  10. Wissenschaft liefert keine Beweise, weil: Beweis unmöglich. Falsifizierung ist das Prinzip. Ausprobieren, scheitern, dadurch begreifen, dass es so nicht geht. Falsche Annahmen beseitigen, bis etwas übrig bleibt, was meistens ganz gut klappt. Das ist Wissenschaft. Wer es nicht glaubt, lese mal Kant und Popper. Und Mary Daly, für eine Darstellung der tatsächlichen Arbeitsweisen des Gehirns.
  11. Der letzte Satz – ‚Ein Begleiter, der zuhört, gründlich informiert und nach Lösungen sucht – am besten gemeinsam mit dem Patienten.‚ – ist so dumm und voller Logik-Fehler, dass es zum monatelang laut Schreien ist. Ich weiß kaum, wo ich damit anfangen soll, das zu dekonstruieren, weil es dermaßen BULLSHIT ist. Andererseits eine echte Perle – alles Verkehrte in einem Satz, und vordergründig so gut und vernünftig.
  12. Vielleicht mit ‚am Besten‘ beginnen: Am Besten, also idealerweise. So würde MANN es tun, wenn die Zeit dafür wäre – es geht aber auch anders. Weil, praktische Arbeit, da kann nicht immer alles so gemacht werden, wie es eigentlich gemacht werden sollte. Muss man ja pragmatisch sein, ökonomisch usw. usf.
  13. Begleiten ohne Patienten, wie geht das? Nach Aktenlage, was bearbeitet wird, sind Papiere anderer Leute. ‚Wir begleiten diesen Menschen‘, das ist ein Euphemismus für: Wir verwalten diesen Menschen bürokratisch.
  14. Zuhören ohne Patienten, wie geht das? Dazu kann ich nach 18 Monaten unbezahlter Arbeit in der LVR-Klinik Köln folgendes sagen: Es ist FAKT, dass Ärzte praktisch keine Zeit MIT Patienten verbringen. Dazu haben sie zu viel zu tun. Sondern, sie hören sich gegenseitig zu und vor allem: Sich selbst reden. Je höher in der Hierarchie, umso geringer der Kontakt zu Patienten, das ist sehr gut wissenschaftlich belegt. Weil ich als Psychologe gearbeitet habe, und weil Psychologen in der Psychiatrie nicht vorgesehen sind, hatte ich die Freiheit, mit Patienten zu reden, wie es mir beliebte und angemessen schien. Ich bin mit den Menschen also spazieren gegangen, raus aus dem Haus, was Kranke macht. Und habe sie reden lassen, mich dafür interessiert, sparsam nachgefragt. Immer wieder wurde mir bestätigt, was ich vermutet hatte – das das normalerweise nie passiert. Nie hört jemand wirklich zu. Für das Team war ich dann auch DIE Quelle, wenn es darum ging, schwierige Patienten zu konstruieren. Die Routine ist, dass nach einem starren Schema gearbeitet wird, in der Regel eskalativ: Wenn es nicht hilft, ist die Dosis zu gering, dann wird mehr Gewalt angewendet.
  15. So funktioniert Psychiatrie: Ziel ist es, Ruhe und Ordnung und vor allem Unterwerfung herzustellen, wobei Patienten idealerweise nicht innerhalb des Hauses versterben. Bzw. wenn das passiert, sollte es nicht öffentlich werden. Weil, sieht nicht gut aus. Pharmaka töten, direkt und indirekt, jedes Jahr sterben hunderte allein in Deutschland. Und das System fordert Opfer, die alle als ‚individuelle Einzelfälle‘ gelten.
  16. Lösungen suchen ohne Patienten, wie geht das? In einer psychiatrischen Visite – wo der Patient gesehen wird – sitzen bisweilen 12 bis 16 Personen verschiedener Fachgruppen, die den oder die ‚Irre‘ mustern. Alle reden, die Redebeiträge gestaffelt nach Position in der Hierarchie, je mehr eine weiß, umso weniger darf sie reden, und die unwissenste Person – die Chefärztin – gibt dann die Entscheidung über den einzuschlagenden Weg bekannt. Erst wenn alles beredet ist, die Arbeitsaufteilung geklärt, dann MUSS der leidende Mensch sich kaputt gucken lassen von dieser Horde. Blicke, die krank machen und letztlich töten.
  17. Wenn die Entscheidung vom Chef oder der Chefin komplett falsch ist, widerspricht niemand. Ich habe es getan, und wurde zurecht gewiesen. Daraufhin habe ich gnadenlos auch noch die Dummheit dieser Person bloß gestellt, auf das fachlich völlig Unzutreffende ihrer Replik mir gegenüber sowie die absehbar destruktiven Folgen der Chef-Entscheidung für die Patientin und ihre drei Kinder hingewiesen. Folge war eine geschockte Belegschaft, und Spätfolge war, dass ich in diesem Hause keine Anstellung bekam. Der Patientin hat es freilich nicht genutzt, wie auch. Eine Korrektur von Fehlern ist nicht vorgesehen. 
  18. Also: Prinzipiell wird alles entschieden ohne die Patienten zu fragen, was sie brauchen und wollen, auch wenn so getan wird, gelegentlich.
  19. Wehrt sich eine Patientin oder ein Patient, dann ist das ein sicheres Zeichen dafür, das die ‚Krankheit‚ schlimmer ist als gedacht. Womit die Parallele zur Hexenverfolgung klar sein dürfte – verstockte Sünderinnen bedürfen zur seelischen Reinigung einer noch grausameren Folter, und das ist stets zu ihrem eigenen Besten. Wobei psychische Krankheiten und Sünden halt ausgedachte Konzepte sind, die sich nirgends messen lassen in der Biologie.
  20. Arzt als Coach. Ein komplett abwegiges Bild. Ein Coach, das kommt aus dem Sport. Wenn gute Sportler alt werden, werden sie Trainer oder Coach. Sie wissen und können und haben etwas praktiziert, und dann geben sie dieses Wissen begleitend weiter. Ärzte sind Menschen, die keine Ahnung haben. Liegt an der Ausbildung, die sie zu Göttern in Weiß qualifiziert. Fachlich wenig dahinter, und je weniger körperlich das Leiden, umso ahnungsloser sind sie. Reine Hybris.
  21. Ein guter Arzt kennt seine Medizin. Frag mal den Psychiater, welche Mittel sie bereits selbst genommen und erforscht hat, wenn du mir nicht glaubst. Ich habe viele Ärzte kennen gelernt, auch persönlich, und mit Medizinstudenten gewohnt, also wehe es widerspricht mir jemand, der das ohne Erfahrung glaubt, tun zu können. Da werde ich sicher sehr ätzend.
  22. Ärzte sind selbst die Berufsgruppe mit den meisten Suiziden, auch Drogenprobleme sind extrem häufig dank der Griffnähesie würden sich aber niemals in den Kliniken behandeln lassen, wo sie arbeiten.
  23. Weil ich Psychologe bin, erzählen mir Leute automatisch ihre Probleme. Über mir leuchtet das unsichtbare Schild, da steht drauf: Erzähl es mir. Immer passiert das. Ich habe in Not auch Psychiaterinnen aufgesucht, und begutachtet wurde ich auch mal, auf Anordnung eines Gerichtes. Immer war das so, dass nach kurzem Abhaken meiner Anliegen – in der Regel Verschreibung von Gift bzw. beim Gutachter die Feststellung meiner psychischen Gesundheit – diese kaputten Menschen und ihre Probleme Thema waren. Und immer ist da was: Depression, Spielsucht, Alkoholismus, Familienprobleme, sexuelle Probleme. Alle sind sie leidend und krank, und verzweifelt. Gesunde habe ich nie getroffen.
  24. Wie kann ein Mensch, der sich selbst nicht helfen kann, gegenüber anderen als Experte auftreten? Wie kann ein Mensch behaupten, sie wisse etwas, wo nichts klar ist? Wieso sieht anscheinend niemand, das des Kaisers neue Kleider gar nicht da sind, dass dieser Pfau nackt ist? Wie kann das sein, das diese Menschen Autorität ausüben, die praktisch unangefochten bleibt? Die Antwort: Soziale Konditionierung. 
  25. Was die Wirkung von Habitus und Autorität generell erklärt, sind zwei Dinge: Soziale Konditionierung – es wurde gelernt, was zu sehen und zu hören und zu denken ist, und zwar in der Familie und der Schule und der Uni und auf der Straße. Danach wird der Mensch versiegelt und immunisiert gegen die Lebenserfahrung, so gut es geht. So funktioniert diese Gesellschaft von egomanen Robotern. Und die Wirkung von allem basiert auf der bloßen Behauptung, der Suggestion, ist also ein magischer Transfer von Zuständen durch Sprache und Leiblichkeit entlang der Linien der Macht.

 

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Wie großartig – ich bin nahezu komplett unzufrieden

Praktisch alles in meinem Leben, was ich nicht allein kontrolliere, läuft verkehrt. Und ich bin ein Mensch ohne Selbstwert, ohne Vertrauen in irgend wen oder irgendwas –  ohne Freunde, ohne positive Beziehungen.

Früher habe ich gelegentlich gesagt, es ist wichtig, einen Sinn im Leben zu finden – und meiner wäre es, den Aschenbecher zu füllen und irgendwann wieder zu leeren …

Nun sind Depression und Kynismus nicht sehr befriedigend.

Auch die Idee, ein vorbildlich schlechtes Leben zu führen – damit andere wenigstens aus meinen Fehlern lernen könnten, wenn schon ich halt völlig Scheiße bin und alles falsch mache – hat nicht gefruchtet. Die Steigerung dieser Idee — totale Bejahung von allem, was falsch und schlecht und böse ist — war eine Sackgasse. Nicht mal das kriege ich hin. Immer passiert auch etwas Gutes, also nicht machbar.

Also doch gut sein wollen, so daß ich auf meine Lebensleistung stolz sein kann. Da habe ich freilich nicht viel vorzuweisen. Zumal ich mir das nicht selbst bestätigen darf, sonst ist es bloß eine Lüge.

Anerkennung muss von den anderen kommen.

Und da ist die Schwierigkeit — was Leute wollen oder positiv konnotieren, ist, wenn sie geschmeichelt werden, am Besten aus einem ehrlichen Herzen heraus.

Nun kann ich ehrlich nichts mehr gut finden an Menschen, vermutlich weil ich zu viele getroffen habe, und offenbar suche ich nach Werten, die ausgestorben sind.

Andere Philosophen haben das gelöst durch einen Sprung in den Glauben – dann bestätigt sie ein imaginärer Freund, genannt Gott. Und eine Gemeinde.

Wie ein simpler Blick auf beliebige irre Sekten zeigt, ist das ein Irrweg.

Rein gar nichts ist gut, auch wenn es sich gut anfühlt, wenn es lediglich auf geteiltem Schwachsinn basiert.

Nicht für mich, denn Gruppen sind immer dümmer als Einzelne – es sei denn, die Einzelne ist eher doofer als der Durchschnitt. Nur dann ist da eine Anhebung der Intelligenz durch Masse erreichbar.

Und ich ziele nicht ab auf Glück durch Bestätigung, sondern auf eine lebbare Einheit von Körper, Geist und Seele.

Mit Gemeinen mache ich mich nicht gemein. Das habe ich versucht, und danach ekele ich mich vor mir selbst.

  1. Körperlichkeit ohne Liebe ist scheußlich.
  2. Schöner Sex (Liebe und Körper) ist nicht genug, wenn zu wenig Geist da ist – das hatte ich, da war ich glücklicher, aber auch sehr unglücklich, weil diese wichtige Komponente – Geist – gefehlt hat.
  3. Und richtig schlimm sind intelligente Menschen ohne Herz und Verstand, so wie es Borderliner zu sein pflegen. Intelligenz ist sexy, aber nicht sinnlich, und ohne Herz und vor allem Seele auch nur eine Energie-Absaug-Anlage.

Noch irrer – aber ehrlicher – ist die imaginäre Freundin. So eine habe ich, und es tut gut. Bloß ist sie halt auch sehr fies, ganz so wie ich, und wie es alle meine realen Freundinnen auch waren. Daher kaum ein Unterschied.

Die Lösung, die mein verehrter Lehrer Arthur Schopenhauer wählte – ein Hund. Der ist ein Wesen, was liebt, bedingungslos. Nur, ich will ja auch Sex und Gespräche – also würde ein Hund sicher mein Herz trösten, aber wäre nur ein Anfang. Und, so wie ich lebe, wäre es Tierquälerei, mehr als eine Spinne als Haustier halten zu wollen. Nicht mal ich werde artgerecht gehalten, meine Zimmerpflanzen leiden ähnlich wie ich. Einem Hund würde ich das nicht zumuten, so zu leben, wie ich es tue.

Meditation, Gebet, alleine leben, sich auf einen Berg zurück ziehen? Mit dem Rad weg fahren und nie wieder zurück kommen? Klar, würde ich sofort tun, aber ich habe die Hoffnung noch nicht aufgeben, den Lukas – ich meine, ich hätte einen Sohn, neulich hatte ich noch einen, und ich meine den zu lieben – doch wieder sehen zu können, und vielleicht meine Ausbildung doch zu Ende zu bringen.

Hoffnung ist ein Gift. Ich halte durch, gegen alle Vernunft, und auf völlig verlorenem Posten.

Schaue mir inspirierende Youtube-Videos an – und mein Gefühl von Verlorenheit wächst und wächst.

Zeit, das sich was dreht.

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Ich bin erledigt, da komme ich nicht mehr raus (Oder: Wenn Sie dir alles zutrauen)

Wenn sie dir alles zutrauen, hast du verloren. Weiß ich. Bloß, wohin soll ich gehen? Ich wohne halt hier.

Der Reihe nach:

Ich bin durch meine ekelhafte und großmäulige Art in eine schlimme Situation geraten. Wenn ich nicht heute was richtig Sau-Blödes gemacht hätte, wäre es mir nicht einmal erzählt worden.

Also: Der Hof gegenüber, da hänge ich gerne mal ab. Vor dem Fahrradladen trifft man eigentlich immer Leute, und meistens irgendwie nett da, jedenfalls war das mal so, bevor ein Millionär das alles gekauft hatte und es nun durch gentrifiziert. Seitdem verschwinden Bäume, schöne alte Häuser, ruhige Ecken, und überall Lärm und Dreck und Gestank und EU-Ausländer.

In dem Laden habe ich meine Räder reparieren lassen oder selbst repariert, dort habe ich mein Nihola gekauft, und ich bin Kunde, habe dort sicher 3000€ gelassen … und generell ist es ein guter Ort, um schöne Musik zu hören, interessante Dinge zu erfahren etc.

Dort auf dem Hof habe ich den Rasta-Jan kennen gelernt, weil:

Der hat da in der schönen Jahreszeit im VW-Bus gehaust, und anfangs haben wir auch was zusammen gemacht. Er ein Open-Air-Kino, ich halt Feuertonne; war seine Idee, ich habe das geliebt, und dann auch noch gemacht, als er es nicht mehr gut fand, auch mal gegrillt, musiziert zusammen, so Zeug.

Hätte der Beginn einer wunderbaren Freundschaft sein können, aber so hat es sich nicht entwickelt, eher im Gegenteil. Aber der Reihe nach …

Schon Jahre ist der Hof für viele ein Ort, wo es noch ein wenig Freiheit gibt. Und Ruhe, auch. Ansonsten braust die Zoo-Brücke, und der nächste irgendwie schöne Ort, also das ist eher weit weg. Köln ist um die Messe herum eher so total eine Beton-Wüste. Und dort, mit Kiosk und meiner Bude in Laufreichweite, der perfekte Platz.

Es war ein richtig schöner Flecken, da wo es zum Gebäude 9 geht. Was von der übrigen Gegend nicht so behauptet werden kann. Als ich zuhause nur noch Stress hatte, bin ich da eine Weile lang so oft gewesen, dass ich praktisch da gewohnt habe.

Spaß mit anderen, umsonst und draußen, Menschen lernen sich kennen, es wird geredet und sich mal tatsächlich ausgetauscht. Eine Weile gab es dort auch eine Feuer-Tonne, das war total cool. Aber es gab auch Leute, die das genervt hat, deswegen ist das nicht mehr. Na ja. Sonst geht sowas nirgends, und einen Kleingarten kriegt man nicht gemietet, am Rhein im Jugendpark geht sowas auch, bloß halt weit und sehr komische Leute nachts, eher gefährlich als angenehm.

Wie dem auch sei, der Jan und ich, wir sind uns immer weniger grün gewesen. Er der Rasta mit Gelegenheitsarbeiten aus Böblingen bei Stuttgart, ich Ex-Killer-Hippie Ex-Langhaar-Metaller-Ex-Punker mit Psycho-Job aus Frankfurt.

Beide stur wie die Hölle, beide innen drin total abgefuckt, und dann auch noch beide auf die gleiche Ecke scharf bzw. die irgendwie für unser Ding brauchend. Also die dumme Situation wie in Highlander – es kann nur einen geben.

Wenn ich da in ein Feuer gucken mag, um meine Seele zu beruhigen, dann stört den das. Wenn er einen Film dort zeigt oder total laut seine Reggae-Mucke aufdreht, stört es mich.

Quasi Spießer in der Kleingartenkolonie, und Problem: Nerviger Nachbar. Lösung natürlich: Kleinkrieg.

Nun sind unsere Karten sehr unterschiedlich gemischt, und ich habe definitiv im Wesentlichen die Arschkarte: Aufgrund meiner gestörten Persönlichkeit bin ich schnell überall unbeliebt, während seine gestörte Persönlichkeit zu allgemeiner Beliebtheit führt.

Ganz eine lustige Situation also. Er immer so grinsend und nett und nützlich für jedermann und nie an irgendwas interessiert außer dem Profit oder Mädchen, die gerne mal einen Hippie-VW-Bus von innen sehen wollen. Also sozial gut passend. Ich dagegen immer mies drauf, unfreundlich bis feindselig, nie und niemandem nützlich und stets politisch gegen den Strich löckend. Ich rede mit jeder und jedem, über alles, ohne Rücksicht auf Verluste. Er redet jedem nach dem Munde, wenn es Korrekturen gab, dann eher und zunehmend an meiner Erhabenen Person. Als er mich dann irgendwann so angegangen ist, wie das sein Alki-Vater mit ihm wohl gemacht hat, war es aus zwischen uns, jedenfalls auf einer privaten Ebene.

Die Psycho-Schiene: Beide haben eine Depression dahinter bzw. darunter, beide sozial im Überlebenskampf (wobei meiner materiell an sich Fake ist, weil unnötig bei meiner Herkunftsfamilie und meiner Ausbildung), beide jedenfalls Freaks.

Rund herum um dieses Psycho-Drama sind eine Menge Leute, die alle abgestresst sind vom Alltag, und irgendwie ihr Ding machen wollen. Künstler*innen, Musikveranstalter, polnische Baurabeiter, türkische Kiffer (die aus Angst vor der familiären Ächtung eine Rückzugsecke brauchen), einige völlig Verrückte, Obdachlose, also: Was sich so bewegt auf der Straße und abseits der teuren Schopping- und Vergnügungsmeile, die Köln letztlich nur noch ist.

Mehr und mehr haben sie mich ausgegrenzt, mehr und mehr habe ich dagegen gehalten, nun ist es eskaliert. Weil ich da keine Freunde habe, hat mir auch niemand erzählt, dass es zunehmend Vandalismus gibt. Und weil ich halt nachts nicht mehr dort bin, habe ich das auch nicht unterbunden, so wie früher, wo ich die Security nebenbei erledigt habe. Was ich nämlich gemacht habe: Ich gehe sofort dazwischen, wenn jemand Scheisse baut, Autos aufbrechen oder Einbruch oder Körperverletzung, solche Straftaten habe ich bereits im Ansatz und mehr als einmal erfolgreich unterbunden. Was ich nicht unterbinde: Graffitti an den Häusern, Aufkleber kleben, wenn Leute kiffen oder in die leeren Häuser rein gehen, wenn Pärchen in der Ecke ficken. Sowas finde ich gut. Und es ist vor allem für keinen wirklich schlimm, nicht mal für den Investor.

Jedenfalls, ich hänge anderswo ab, kriege nichts mehr mit, bloß dass es immer mehr Leute mit mir nicht mehr mögen, mich sehr böse ansehen, zunehmend. Während ich immer weniger dort mache, also sollte eigentlich mein schlechter Ruf kleiner werden – aber er wächst, und wieso, keine Ahnung gehabt. Bis heute.

Seit einigen Wochen bin ich genervt, weil Jan mit unterstellt, seine Autos beschädigt zu haben – was ich definitiv nicht war. Sachbeschädigung an Privateigentum kleiner Leute, da zeigt mein Kerbholz genau NULL Einträge. Und ich bin direkter – wer mit mir Stress hat, kriegt das sehr genau mit, weil ich offensiv handele – ich kome auf die Leute zu mit meiner Kritik. Hintenrum, nö, nicht mein Ding. Sondern seins, leider. Er also überall verbreitet, alles und jedes wäre ich gewesen. Bestreitet er natürlich – alle wären der Ansicht, das könne nur der Irre mit dem schwarzen Hut gewesen sein.

Heute hatte ich die Schnautze voll, diese ganzen fiesen sozialen Mikro-Aggressionen, das hatte sich angesammelt. Habe ich also völlig unnötig die Polizei geholt, als der Rasta mal wieder Benzin auf den Hof gekippt hatte, dabei war es ausnahmsweise mal gar nicht anders möglich, weil sein Bus einen kaputten Benzinzulauf hatte. Also FIES von mir. Und meine Reaktion auf die heimlich installierte Video-Überwachung, von der alle wußten bis auf mich, und die ich also als konkret und nur gegen mich gerichtet wahrnehme. Die übrigens illegal alle filmt, die in Gebäude 9 gehen, nur so nebenbei. Dass mich das stört und das ich eine Anzeige dagegen stellen werde, wenn das Ding da weiter ist, hatte ich mehrfach angekündigt. Der Rasta redet nicht mehr mit mir, weiß aber, dass ich diese Aktion scharf mißbillige.

Mächtiges Bild, passt irgendwie gut: Wenn die Scheiße in den Ventilator fliegt, dann bleibt niemand sauber.

Heute also kam erst die Polizei – auf einem 300PS-Motorrad, Donnerwetter! – und dann das Ordnungsamt. Und ich war da, um klar zu sagen, ja, ich war das. Ich habe die angerufen, und ich werde es wieder tun, bis mein Punkt wenigstens gehört worden ist. Ich lasse mich nicht tot schweigen. Die Aktion war natürlich ganz bewußt gewählt und gegen alle Spielregeln des gemeinschaftlichen Zusammenlebens, wo man sowas nicht macht.

Nur, ich scheiße auf Gemeinschaft, wenn sie vor allem eines gemeinsam haben: Dass ich nicht da sein soll. Ich habe immer noch Rechte, auch.

Also alle hassen mich nun offen, und auf einmal geht Reden doch wieder, und es gab fleißig Diskussionen über alles, was sonst hinter meinem Rücken diskutiert wird.

So erfuhr auch ich jetzt mal, dass jemand die Internet-Kabel durchgezwickt hat, dass es mehrere Einbrüche und Auto-Aufbrüche gegeben hat, dass Dinge geklaut wurden. Womit das Bedürfnis, Sicherheit irgendwie zu schaffen, mir sehr viel mehr erklärlich wurde. Und natürlich ganz wesentlich, ich habe erfahren, dass all das mir als Verdienst angerechnet wird – während ich tatsächlich nix damit zu tun habe.

Dumm für mich – ich wurde mal mit einem offensichtlich von mir stammenden Grafitti zur Rede gestellt, und weil ich wie jeder gute Jesuit eine Notlüge für legitim halte, habe ich angesichts der Inquisiton sofort vehement bestritten. Selbst belasten muß sich niemand, auch ich nicht. Nur: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er sonst die Wahrheit spricht.

Also ich allein dran Schuld an meinem bitterbös schlechten Ruf, den ich mir durch Abwesenheit plus seltsame Vorkommnisse zugezogen habe. Na toll. Nun ist es also eskaliert, und ich kriege wohl als nächstes schlimm Scherereien.

So, wie der Rasta quasi triumphierend abgezogen ist, hat er den Sieg über mich wohl in der Tasche. Hab den selten so glücklich gesehen. Ich Dummbatz habe mich vollkommen disqualifiziert. Wie un-genial. Allerdings: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich‘s gänzlich ungeniert. Und wie dem auch sei, ich weiche nie zurück vor Konflikten, sondern immer schön mit dem Kopf durch die Wand. Recht mitten durch, der Parzivâl, ein roter Ritter vom Feinsten.

Ist eine Art Reflex geworden über die Jahre. Mein Schädel ist sehr hart, da muss eine Wand schon aufpassen, dass sie mir nicht im Wege ist. Und dieser Aspekt meiner Inkarnation ist mir bereits geläufig. Polizist*innen der Gegend kennen und meiden mich, wenn sie einmal mir einen strafenden Zettel ausgefüllt haben, machen sie es ungerne wieder, weil ich halt dann eine extra-Stunde mit ihnen kostenlos mache. Und es gibt schon noch Meinungsfreiheitsreste in diesem Land, die ich nutze. Das ist psychisch anstrengend für Menschen, dem ausgesetzt zu sein. Früher und heute bin ich gegen Gewalt. Aber für verbale Gegengewalt sofort zu haben.

Ob Gewalt legal oder illegal oder dazwischen ist, zählt für mich nicht, auch strukturell oder sonstwie, das ist mir Schnuppe. Gewalt, das ist Zwang und Schädigung von Menschen, und es ist falsch. Als Therapeut arbeite ich mit dem, was Gewalt angerichtet hat, nämlich kaputten und leidenden Menschen. Privat habe ich eine klare Kante gegen sowas.

Wie gesagt, „Legal-Illegal“, mir egal. Gaskammer war legal, Vernichtungskrieg war legal. Eigentlich nicht, aber während es lief, von legal nicht zu unterscheiden, danach halt Organisierte kriminelle Verbrechen gegen die Menschlichkeit, was meine Definition von „Staat“ ist. Sondern: Wer schädigt wen? Ist das von Oben nach Unten oder ist es von Unten gegen Oben? Wenn Schwache gegen Starke angehen, dann ist es Notwehr, anders herum ist es Unterdrückung. Und wenn wer nicht mitmachen darf, sowas reizt mich sehr, weil es mir immer passiert ist, überall.

Ich also provoziert, und auf einmal brechen alle Dämme, und ENDLICH bin ich wenigstens als der Störenfried eine Person, mit der geredet wird. Schräg, das ich mich darüber freue, bloß vorher hatte ich das Gefühl, es ist was passiert, unklar was, und ich scheine tot zu sein, und durchsichtig, jedenfalls schaut mich niemand mehr an, und keiner hört zu, und wenn doch, dann nur, um mich sofort zu unterbrechen und zurecht zu weisen wie ein kleines dummes ungezogenes Kind.

Mit dem Hass und der offenen Ablehnung bin ich immerhin als Person wieder da, auch wenn es bedeutet, dass der Kalte Krieg nun heiß wird und vermutlich als nächstes die Polizei meine Messie-Bude durchstöbert. Was vermutlich zu Sachschäden führt. Ich würde es nicht tun wollen, reicht mir, wenn ich dauernd Kram nicht wieder finde.

Und auch das klar gesagt – ich wahre Grenzen, selbst wenn andere sie verletzen. Im Rahmen meiner begrenzten Geduld. Sprich: Rasta-Mann kriegt ab sofort IMMER Ärger, wenn er den Hof als Werkstatt nutzt, solange kein Frieden mit mir ist. Aber eben keine Anzeige wegen sonst etwas. Sollte allerdings eine Belästigung meiner Bude passieren, wird auch diese Freundlichkeit erwidert. Keine Drohung, weil: Wer droht, macht es nicht.

Ich aber mache, was ich sage.

Na ja, nee, ich mache NIE, was ich sage. Sondern, wenn etwas gedroht hat, muss etwas ganz anderes kommen, sonst ist es ja keine Überraschung mehr. Strategisch ist die Drohung immer eine Finte. Oder das Werk eines Idioten. Wobei ich ja mittlerweile sowohl als BÖSE als auch als KLUG als auch als VOLLIDIOT geoutet bin, neben anderen Dingen. So dass ich mich mit nix mehr raus ziehen kann. Mist, verdammter!

Ein kluger Mensch würde nun fliehen, weil das Ende naht. Verzweifelte Menchen allerdings sehen darin eine Art von Spaß. Und seit alles kaputt ist, was ich liebe, und ich allein dran schuld bin, ist es wenig wahrscheinlich, dass ich Lust habe, es anderswo wieder neu aufzubauen. Sondern eben: Bis zum bitteren Ende. Ut habeat finem. Bis sich entweder alles in Wohlgefallen auflöst, oder sie mich tot schlagen. Weil ich an Reinkarnation glaube, die sich ewig wiederholt, braucht mich mein Tod und dergleichen nicht zu schrecken, und alles unterhalb dieser Schwelle erst recht nicht.

Und, es ist interessanterweise überall so, wo ich nicht bin, ist der Teufel los. Was nur sehr überspannte Leute ganz allein mir anlasten können. Gott sei Dank bin ich in der Regel gut mit Alibi versorgt, und rein physikalisch kann ich nicht immer alles gewesen sein. Jetzt zum Beispiel ist es 20 Minuten vor 23 Uhr, und wenn gerade was ist, ich tippe am Computer. Zu Protokoll gegeben. Mein Facebook weiß auch, wann ich was gepostet habe. Also, wer mir was in die Schuhe schieben mag, sollte eine Pause im Stream dafür nutzen, nur so als Tipp. Wobei, ich habe auch Kassenzettel und so Zeugs, eben weil ich solche Framing-Geschichten kenne, wo Menschen mit fingierten Beweisen eingebuchtet wurden.

Was ich mich frage, und wo ich wirklich aufgeschmissen bin damit – ohne Freunde und Freundin und sozialen Support ist es schwer, im Leben gut zu laufen, und man ist hilflos gegen die Masse.

Offenbar habe ich das Fadenkreuz bereits auf den Rücken gemalt bekommen — und fällt ein Schuss, dann sagt niemand was, weil: Wird schon richtig sein.

Daher:

Ich BITTE um 1) Hilfe sowie 2) um Gnade und 3) Rat sowie 4) Asyl in einem sicheren Land.

Ich mag nicht kaputter werden, als ich bereits bin. Es reicht mir vollkommen aus, was bisher geschah, und was – beim besten bösen Willen dazu – nicht alles auf meinem Mist gewachsen ist.

Mir wäre recht, wenn die Dinge beredet und aus der Welt geschafft werden könnten, statt mich tot zu machen. Ich bin nämlich kein Nubbel. Sondern ein netter Mensch – nur komme ich oft nicht dazu, meine liebenswürdigen Seiten zu zeigen.

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