Winter Solstice: Rest in the tender Arms of Darkness

Gegen meine Gewohnheit – eigentlich bin ich strikter Rationalist – gerade eine ‚Eso‘-Kolumne verwurstet.

Capricornus, Ziegenfisch.

Wie geht das denn zusammen? Bau ich mal eine Brücke, die vielleicht trägt: Menschen funktionieren als ihr ‚Selbst“ weiter schreibende Maschinen, die in sich selbst reproduzieren Geschichten leben.

Welche Geschichten wir uns selbst erzählen, bestimmt wesentlich die Welt, in der wir gefühlt leben. Sind das Heldengeschichten oder Dystopien, ist es eine Welt von Möglichkeiten oder von Gefahren und Katastrophen, gibt es Opfer und Täter oder Schicksal oder was ist das alles eigentlich?

Unsere inneren Geschichten machen unsere Art aus, uns im ‚Außen‘ mit irgendwas zu identifizieren und gefühlsmäßig daran zu binden. Das nutzen wir in der kognitiven Verhaltenstherapie oder ähnlichen Verfahren, um Geschichte(n) umzuschreiben – und damit Verhalten und Affekt positiv zu verändern. Was ganz gut funktioniert. Nachweislich baut sich das Gehirn um, während Menschen Verhaltensmodifikationen vornehmen (für Psychotherapie ist der Effekt jedenfalls belegt).

Konstruktivistisch betrachtet sind alle Inputs lediglich Daten-Bausteine für den Muster-Apparat. Welche Geschichten wir zu uns nehmen und wie wir uns darin positionieren, bestimmen wir selbst (sofern es uns bewußt ist und wir achtsam sind). Wer TV konsumiert, liefert sein Hirn dem aus und lernt aus der Glotze. Desgleichen jede andere Medien-Nutzung, jeder Prozess, der Informationen / Daten liefert.

Mondphasen – astronomisch betrachtet.

Eine Perspektive auf die Welt als Mysterium – kennen können wir es nicht in seiner Gesamtheit, egal was wir anstellen – ermöglicht es, auch schöne Ideen aus nicht-rationalen Quellen zu erschließen und einzubauen. Nicht nötig, diese als ‚falsch‘ auszusortieren – solange sie nicht in direkten Widerspruch zu gesicherteren Wissensbeständen geraten.

Johannes Kepler – „Mysterium Cosmographicum“. Würfel-Formen, wie sie unter Rollenspiel-Fans beliebt sind. Wissenschaft ist mal sehr viel holistischer gewesen, mit Kunst und Literatur und Mathematik und Philosophie als einem natürlichen Umfeld von Welt-Konstruktionen.  😉

Der Mond, die kosmischen Zyklen, Sternzeichen. Die Elemente. Tarot, Orakel, Feng Shui. Das Wassermann-Zeitalter. Wieso nicht, da wo sie nicht weiter stören. Vielleicht als eine Form von Lyrik. Whatever. Use as you see fit. Während Crowley das neue Zeitalter bereits als gestartet betrachtete, sind sich die Astrologen nicht einig …

Astrologers do not agree on when the Aquarian age will start or even if it has already started.[3] Nicholas Campion in The Book of World Horoscopes lists various references from mainly astrological sources for the start of the Age of Aquarius. Based on Campion’s research, most published materials on the subject state that the Age of Aquarius arrived in the 20th century (29 claims), with the 24th century in second place with twelve claimants.

Wenig verwunderlich. Vielleicht interessanter die Themen der nächsten 2500 Jahre, als da wären

electricity, computers, flight, democracy, freedom, humanitarianism, idealism, modernization, astrology, nervous disorders, rebellion, nonconformity, philanthropy, veracity, perseverance, humanity, and irresolution.

Da wird schon offensichtlich, dass das genau das ist, was ansteht. [Ziemlich viele ‚das‘ im vorherigen Satz.] Da sind meine Themen alle drin. Und ich kenne na klar mein Horoskop – ‚mein‘ Mond steht natürlich im Wassermann. Prägende Erinnerung dazu – ich hatte mal eine Freundin, die enorme Oberweite, eine Vorliebe für Rollenspiele und eine ausgesprochene Eso-Leidenschaft an den Tag legte. Von der ließ ich mir widerwillig Tarot-Karten legen, fest entschlossen, diesen albernen Budenzauber so richtig auseinander zu nehmen. Statt dessen war ich bass erstaunt darüber, was mir im Laufe dieser Session sich so alles an Puzzleteilen im Kopf zusammen kombinierte (und verlor etwas das ursprüngliche Interesse an den tollen Möpsen). Daraufhin habe ich jahrelang gerne mit Symbolsystemen und Orakelspielen gearbeitet, sprich QBL, Astrologie, Tarot, Runen, I-Ching. Nach wie vor eine enorm faszinierende Materie für mich. In der Uni-Zeit mal angefangen, Hebräisch zu lernen, um QBL lesen zu können (und mal wieder an der Faulheit beim Vokabel-Lernen gescheitert). Ist eine Weile her, aber was ist schon Zeit.

“And most of all I’m scared of walking out of this room and never feeling the rest of my whole life the way I feel when I’m with you. ~ Baby, Dirty Dancing

Komme ich mal zu dem, was dieser zufällige Eso-Fund erzählt. Es geht um dunkelste Tage und den Neumond im Steinbock:

The period around the New Moon is a time to deeply rest in the tender arms of darkness. This December’s New Moon is a particularly special call for deep slumber as it falls shortly after the Winter Solstice.

During the Solstice we are experiencing the darkest time of the year and it is in veiled light that our spirits often make preparations for the next cycle of our lives. On Thursday, December 29th, we will have a special new moon in Capricorn centered near New Year’s Eve. It’s been a hard year. We are hoping for 2017 to bless us with those things we’ve spent the last years chasing after.

Not every year ends in bliss. We need the in-between years to transition from one version of ourselves to another. True transformation is never easy, nor is it neat and pretty. It’s a raw dance over alligator-infested waters, where one wrong step could land us in chaos and pain.

Yet we endured. We didn’t back down quietly or stick to our old ways. We continued, even when we didn’t know where to. We felt a truth in our heart, and its brilliant beating kept us company when it seemed we were alone. We fell into the kind of love from which there is no return. This new moon in Capricorn is the peak of the mountain we’ve been climbing this entire year — the summit of all the experiences we’ve gifted to ourselves.

Now is the time to stop, take a look around and enjoy just how far we’ve all come. The thing about Capricorns is that they are ambitious, sometimes quiet, but always working toward their goal. It’s been a year of growing up. Something shifted this year.

Some Fairytales ended and crushed us in the process. We had our faith in love renewed when we realized that reality could be sweeter than any fantasy. Not every love story lasts forever — but the great ones always do. Whenever I talk with people about love, I say that there isn’t anything we can do to make the wrong one fall in love with us. Nothing. It doesn’t matter what we say or do, or how we act; if someone isn’t meant for us, we can’t do anything to make them love us. Here’s the really wonderful flip side of that:

For the right person, there isn’t anything in the world that we can do to stop them from loving us. They won’t be scared off by our intensity, or by our oddities; they won’t be put off by difficult family situations. They simply won’t be able to do anything but love us.

Yet, while we were all working diligently on our dreams and plans, we were also challenged by the divine to see if we were actually ready to receive what we said we wanted. It’s a lot easier to sit back and say we want something — but another matter entirely to be able to take that into our lives. Because, what happens when we finally get what we’ve always said we wanted?

Many times it’s not in the wanting that we find the biggest struggle, but rather the act of the receiving. We spend so long waiting for something that we don’t know how to just enjoy it once it arrives. And in order to get what we want, we actually have to know what that is.

This has been a year of finding out – what exactly do we want to do in life? It’s been a time of moving away from the ideals of those around us and instead working toward our own truth. It’s been a year of growing up. We can take the long way around and trip over ourselves, but in the end what’s meant to be will be.

Whether it’s science or magic: If it’s of fun benefit, enjoy! ~ Ed**

Screenshot von Wikipedia. Neumond.

„Neumond ist der Zeitpunkt, zu dem die geozentrische ekliptikale Länge des Mondes und die geozentrische ekliptikale Länge der Sonne gleich sind.“

Dabei heißt geozentrisch: von einem hypothetischen Beobachter im Erdmittelpunkt aus gesehen. Die Definition ist somit unabhängig vom Standort eines realen Beobachters; Neumond findet weltweit zum selben Zeitpunkt statt (der aber in verschiedenen Zeitzonen verschiedenen Ortszeiten entspricht).

Ein Umlauf des Mondes um die Erde dauert 27,3 Tage. Der Zeitraum zwischen zwei Neumonden beträgt im Mittel 29,53 Tage. Das ist so, weil Erde und Mond sich gemeinsam um die Sonne bewegen. Wenn der Mond einen Umlauf um die Erde vollendet hat, befindet sich die Sonne bereits vor einer anderen Stelle des Sternenhintergrundes. Da Neumond eintritt, wenn der Mond sich wieder auf der ekliptikalen Länge der Sonne befindet, muss sich der Mond bis zum nächsten Neumond entsprechend zusätzlich weiter um die Erde bewegen.[1] (Vergleiche: Synodische Periode und Siderische Periode). Das astronomische Symbol für Neumond ist ein ausgefüllter Kreis: Disc Plain black.svg

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