Körper, Geist und Seele

Dynamische Gleichgewichte, die sich immer wieder neu austarieren. Das ist Leben. Für was ist der Mensch haben wir Systeme abgegrenzt anhand ihrer Irritationen – eine Systemgrenze ist da, wo es nicht geteilte Parameter gibt, die in Konflikt geraten – und Teile benannt. Irgendwie sind ‚Denken‘, ‚Fühlen‘ und ‚Wissen/Spüren/Erfahren‘ getrennte Systeme, die miteinander in Widerspruch sein können. Und die zugleich sich bedingen und untrennbar sind. Mein Erfahren wird geprägt von meinem Denken und Fühlen, die Bewegungen sind Ausdruck des Inneren, und was ich sehe, verstehe ich nur anhand meiner eigenen Konstruktionen. Zugleich kann ich anderes Denken ausprobieren und andere Dinge ausprobieren, dann ändern sich Gefühle und Erfahrungsräume. Oder ich gehe in ein anderes Gefühl, höre eine andere Schwingung, verändere die Musik und Beleuchtung, dann denke und erlebe ich anders. Manchmal passt etwas oder passt gerade nicht, auch da sind es wohl Irritationen, die als Erfahrung mit den bekannten Mustern und dem aktuellen Prozess verglichen und nach Nützlichkeit bewertet werden. Wir suchen Leute, Dinge die uns weiter bringen. Wo ist vorne, weiter, besser? Da kommen dann wieder andere Modelle ins Spiel.

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