WordPress-Post per Mail – ein Versuch

Merkwürdige Dinge, die passieren: Leute, die ich kenne, gehen vor mir weg, als hätte ich eine ansteckende Krankheit. Sie sehen, dass ich verletzt bin – und entziehen sich der Situation. Sagen nicht Hallo oder Tschüß. Vermutlich erwarten sie ein unangenehmes oder anstrengendes Gespräch, wenn sie mich fragen würden, was passiert ist. Das finde ich seltsam.

Würde ich einen treffen, dem was passiert wäre – ich wäre garantiert einer, der fragt, was los war. So haben die, die meine Freunde sind, auch reagiert.

Nicht aber die lose Bekannten. Von denen, die ich nicht kenne, kommen abschätzige, verschreckte oder auch verachtungsvolle Blicke.

Interessant auch dies: Um sich psychisch möglichst weit davon zu distanzieren – genauer: Die Idee, dass das jedem und jeder zu jedem Zeitpunkt auch passieren kann, abzuwehren – wird immer gerne konstruiert, dass das ja meine Schuld ist. Andere wären geschickter, schlauer, nicht so unvorsichtig, und daher in Sicherheit.

Bloodied, but unbowed. Nach dem Fahrrad-Unfall. Blut noch rot, das ist nun alles schwarzer Grind. Die härteren Bilder – die mit offenem Mund – erspare ich euch gerne.

Out of the night which covers me,
Black as the pit from pole to pole,
I thank whatever gods may be
For my unconquerable soul.

In the fell clutch of circumstance
I have not winced nor cried aloud.
Under the bludgeoning of chance
My head is bloody, but unbowed.

Beyond this place of wrath and tears
Looms but the Horror of the shade,
And yet the menace of the years
Finds, and shall find me, unafraid.

It matters not how strait the gate,
How charged with punishments the scroll,
I am the master of my fate:
I am the captain of my soul.

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