Der Junge aus der Hölle

Science Fiction Roman: „Der Junge aus der Hölle“ (Arkadi & Boris Strugatzki, 1974)

Der Junge aus der Hölle von Arkadi & Boris Strugatzki

Originalausgabe erschienen 1974 unter dem Titel „Paren‘ iz preispodnej“, deutsche Ausgabe erstmals 1989, 125 Seiten. ISBN 351838158X

Der junge Soldat Gagh lebt in einer Welt, deren Entwicklung ungefähr der der Erde Anfang des 20. Jahrhunderts entspricht. Feudalistischer Müll in den Köpfen ihrer Bewohner – wofür Gagh das beste Beispiel ist – paart sich mit einer beginnenden technischen Zivilisation. Menschen von der Erde, die diese Form der zu Unrecht als „Moderne“ bezeichneten Barbarei hinter sich haben, retten Gagh aus einem Gefecht, in dem er sich lebensgefährliche Verbrennungen zugezogen hat. Doch Gagh fühlt sich noch immer den Werten seiner Gesellschaft verpflichtet und seine Retter müssen erkennen, dass er nicht so unbedarft ist, wie sie glaubten.

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Florian-Johano Michnacs – Die Sonnenstichmiliz (Roman)

DIE SONNENSTICHMILIZ – Entwicklungsroman, satirische Künstlerstudie, Milieuposse. Die Nähe zu realen Ereignissen in den 1990ern wird in einem MAKING OF gezeigt. Das charmante Covergirl tritt im Buch mehrfach auf. Für die Apotheose der SONNENSTICHMILIZ spielt »die Hausfrau vor dem Spiegel« eine wichtige Rolle. Dieses Model ist ausgewählt, weil ich mit einer Maßschneiderin befreundet bin und mir im Zeitraum der Covergestaltung eine junge Buchhändlerin ins Auge gefallen war. So habe ich die ähnlich wirkende unbekannte Schönheit als Sympathieträgerin in eine Trümmerlandschaft und das in Gänze in meine alte Küche eingebaut, ein scharfes Bild vom beängstigenden Höhepunkt des Romans. Dem Buchhändler im Beraterstab gefällt DIE SONNENSTICHMILIZ ausgezeichnet. Kennzeichnend sind die vielseitige Erzählperspektive, dass nicht auf einen »idealen Leser« gezielt wird, witzige Wortneuschöpfungen als Alleinstellungsmerkmal und viele Passagen, die wegen ihrer Schönheit 2- bis 3mal gelesen werden.

Über Florian-Johano Michnacs

Autorbild

Florian Michnacs (*1974) hat im Herbst 1993 den Roman DIE LIEBE DER MENSCHENFRESSER von Matthias Altenburg gelesen und schreibt seitdem Bücher.
Mitbegründer der Literaturzeitschrift SYNTAX ACUT in den frühen 2000er Jahren. Betreibt die anarchistische Bücherverbreitung NEINBUCH.
Lebt in Gießen und auf Facebook.

https://www.facebook.com/florian.michnacs

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Die Sonnenstichmiliz

Florian Michnacs hat seinen Roman „Die Sonnenstichmiliz“ fertig gestellt. Lange habe ich mich gefragt, ob es den wirklich gibt. „Ich schreibe einen Roman„, das kann ja jeder sagen.

Erst mal dachte ich mir, vielleicht sollte ich auch sowas künstlerisches sagen, wenn Leute mich fragen, was ich den täte. Später dann vermutete ich ein reales Unterfangen hinter den spärlichen kryptischen Andeutungen, und fragte mich, wie der Roman wohl werden wird.

Ich war irgendwann ‚auserwählter Probeleser‘. Habe natürlich völlig versagt in dieser Rolle, viel zu tun gehabt und keine Zeit für Liebe, Lyrik, Literatur.  Rein geschaut, genau so wenig verstanden wie von meinem rätselhaften DJ-Kollegen selbst, wir teilen hauptsächlich die Liebe zum Metal (hören aber innerhalb dieser Genre-Grenze recht unterschiedliches Zeugs und legen auch sehr unterschiedlich auf), für Bücher und schwarzen Humor, sonst sind wir arg bis total verschieden. Was nichts ausmacht; darin gleichen wir uns wieder. Das Buch, es blitzt der Schalk auf zwischendurch, dann wieder recht sperrig und rotzig, und zeitweilig auch ziemlich bizarr. Über die Handlung kann ich mich bisher nicht wirklich auslassen.

Leseprobe

Vorhin (28.12.2016) habe ich die Lesung von Flo in Pit’s Pinte natürlich verpasst, einige nette Leute dort getroffen. Foto von Joachim Wurst

Florian Michnacs liest aus seinem Roman „Die Sonnenstich-Miliz“.

Ich hörte, es sei sehr gut angekommen. Der Laden war rappelvoll und mausert sich offenbar zum Ersatz-Domizil … wird immer netter da … es gab dann noch Musik und Band.

Konnte aber nicht lange bleiben.

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