Macht, Gewalt und Schmerz (Erziehung)

Viele Leute haben ein gespaltenes Verhältnis zu Gewalt. Ich auch. Macht und Gewalt, das ist letztlich das Gleiche.

Die beste Definition, die mir bisher unterkam: Macht ist die Fähigkeit, Schmerz zuzufügen. Findet sich bei Orwell im visionären Buch 1984 (was absolut alle Menschen gelesen haben sollten – denn es beschreibt exakt das, was gerade weltweit passiert). Die Definition von Macht als Fähigkeit, Schmerz zuzufügen, findet sich im Rahmen der Handlung dort, wo der Protagonist des Buches in der Folterkammer mißhandelt wird – namentlich dem Raum 101, wo alle Menschen auf das treffen, was sie am meisten fürchten.

Ziel von offener Gewalt ist es zumeist, sich überflüssig zu machen durch eine schmerzhafte Lernerfahrung. Danach hat das Gewaltopfer gelernt – ich kriege auf die Fresse, wenn ich mich nicht unterordne.

Diese Form von Gewalt – regelhaft praktiziert vom Gewaltmonopolisten – finden wir gleichzeitig schlecht und bejahen sie als Notwendigkeit.

Gewöhnlich werden wir uns der Widersprüche in uns selbst (nicht nur bezogen auf Gewalt) kaum bis gar nicht bewußt, weil unser Gehirn nach dem Prinzip arbeitet, Widersprüchlichkeit und daraus resultierende unangenehme Spannungszustände zu vermeiden und zu reduzieren. Angestrebt wird eine Balance, ein ausgeglichener Zustand, ein positives Selbstbild.

Wir wären gerne gut, und weil wir es nicht sind, schieben wir die unguten Anteile weg und verschieben sie auf andere – auf ein böses Außen, auf Fremde, auf Feinde etc.

Dieses Prinzip wurde unter vielen Namen in der Psychologie ausgeleuchtet.

Die unangenehme Spannung heißt zum Beispiel in der wissenschaftlichen Psychologie kognitive Dissonanz. Gut belegt – das Hirn will diese Dissonanz reduzieren. Wenn das gelingt, stellt sich eine Erleichterung ein, die als belohnend und angenehm erlebt wird. Deswegen ist es eine Entlastung, wenn ein Feindbild angenommen wird. Die Bösen sind die anderen.

Nun bleibt es nicht aus, dass im Leben Situationen der Konkurrenz und der Feindschaft auftreten. „Mein Schäufelchen – nein, meins!“.

Für beide Individuen ist natürlich das eigene Fühlen und Denken zugänglich, dass der anderen Person dagegen wird im Kopf simuliert auf der Basis von Vermutungen und Erwartungen. Es folgt eine Abwägung – kann ich mich hier durchsetzen? Was wird passieren? Und es passieren frühe Lernerfahrungen, die das ganze Leben prägen. Bin ich stark oder schwach? Bin ich im Recht oder im Unrecht? Bin ich geschützt – jemand hilft, wenn meine Rechte verletzt werden – oder bin ich hilflos ausgeliefert? Aus diesen Mustern, die sich in der Kindheit etablieren, kommen wir später nie wieder wirklich raus, jedenfalls nicht, was die Gefühle angeht.

Niemand ist gerne Opfer, wenn es um Gewalt geht. Macht erfolgreich ausüben – das ist schön. Aber es wird auch bestraft (sanktioniert), wenn die Gewalt gegen die Regeln ist.

Hier beginnt die Zerrissenheit. Kindern wird im Kindergarten gesagt: Du darfst nicht schlagen. Das ist eine Regel, und die wird mit Macht durchgesetzt. Bloß – was sie auch lernen MÜSSEN – wenn du dich nicht mit Gewalt behauptest, bist du verloren, denn die Erwachsenen sind nicht immer da als Schutz und Sicherheit, und andere Kinder sind zum Beispiel vom Temperament her sehr viel weniger regel-konform, nutzen Schläge also freimütig. Also wird vom kind erwartet, zu lernen, wann es mit wie viel oder wie wenig Gewalt wie gut durch kommt.

Und der Aspekt, den wir gerne nicht sehen wollen: Die Erzieherinnen verwenden andauernd Gewalt, sie strafen psychisch und physisch – was gerne abgeleugnet wird, aber mein Sohn hat es mir berichtet – zwicken, boxen, schmerzhaft fest greifen, herumziehen, einsperren, anschreien, beschämen, ausgrenzen, schikanieren, gezielt nicht helfen bei Situationen der Hilfsbedürftigkeit wie dem Klo-Gang etc. Vorschule, Schule, da ist es ähnlich.

Und natürlich verwenden Eltern viele Formen von Gewalt und Machtausübung. Erziehung ist leider nicht nur Lernen am Model (gutes Vorbild bzw. schlechtes Vorbild), sondern regelhaft ist sie gewaltförmig.

Wie sollte das auch anders sein? Einem Kind kannst du nicht argumentativ begründen, warum es besser sein soll, in die Kita zu gehen, als zuhause zu spielen. Wenn es nicht will, aber du zur Arbeit musst – dann zwingst du dein Kind, eben weil du selbst auch unter Zwang (Zeitdruck, Arbeitszwang, sogenannte Verantwortung) stehst.

Während ich das schreibe, höre ich eine Nachbarin im Treppenhaus, wie sie ihr Kind anschreit und zurechtweist. Es tut mir weh, und das Kind und die Mutter tun mir leid.

Eltern können nur sehr bedingt etwas dafür. Sie machen das ja nicht gerne. Sage ich was dazu, wenn ich so etwas sehe wie Mutter schlägt Kind, dann gibt es eine zornige aggressive Abwehr, die klar das zugrunde liegende Schuldgefühl offenbart.

Ein häufig vorgebrachtes Pseudo-Argument in diesem Zusammenhang: Ich schlage nicht. Also erziehe ich gewaltfrei. Damit fühlen sich Mittelklasse-Eltern den Proleten aus der Unterschicht moralisch überlegen. Leider stimmt das nicht.

Es ist wissenschaftlich sehr gut belegt, dass die FORM der Gewalt keine Rolle spielt für ein Gehirn. Der Schmerz – und damit die bleibende Programmierung, der psychische Schaden, das Trauma – ist genau gleich, egal ob psychisch, physisch oder beide Formen der Gewalt eingesetzt werden. Wer schreit, schimpft, psychisch Machtmittel benutzt, ist nicht gewaltfrei.

Möglicherweise – aber das wird sicher mißverstanden, trotzdem schreibe ich den Gedanken auf – ist eine Bestrafung physisch besser, denn sie ist ein körperlicher Kontakt von kurzer Dauer. Hintergrund: Strafe nutzt nur, wenn sie unmittelbar dem zu strafenden Verhalten zeitlich folgt. Sie muss eindeutig sein – weil sonst das Gehirn alle Verhaltensweisen hemmt, die rund um die Bestrafung aufgetreten sind. Strafe darf auch nur selten erfolgen, sonst passiert Gewöhnung, und die Strafe wird wirkungslos. Deswegen ist Schimpfen oft so dermaßen ohne Effekt. Auch wichtig zu wissen: Ein Teil der Menschen reagiert ÜBERHAUPT NICHT auf Bestrafung, egal wie hart. Und alle Menschen lernen nur dann wirklich etwas, wenn es Belohnung gibt – nur dadurch wird aktives Verhalten langfristig und beständig geprägt. Passivität (Angst, letztlich Depression) dagegen wird durch psychische Mißhandlungen gebahnt.

Nach diesem Ausflug in die Grundlagen der Psychologie kurz rekapituliert: Die Standardeinstellungen – was Leute sagen, dass sie für richtig halten. Es geht jeweils um Macht und Gewalt.

  1. Gewalt – definiert als verletzen, schlagen, töten – ist moralisch falsch.
  2. Kinder müssen Regeln lernen durch Erziehung. Man mus sie zwingen.
  3. Man darf und muss sich selbst behaupten. Das müssen Kinder lernen. Sie dürfen sich aber nur gegen andere auf gleicher oder niederer Hierarchie-Ebene durchsetzen – nicht etwa gegen Erwachsene.
  4. Ohne Staat und Polizei könnte eine Gesellschaft nicht existieren. Sie schützen die Institutionen Familie, Schule, Arbeitsplatz, Privateigentum etc.

Und noch mal der Hinweis – bei den meisten Konflikten geht es um wem gehört was und wer darf bestimmen.

Das ist deswegen wichtig, weil es die gesellschaftliche Dimension aufzeigt. Eigentum und Machtverhältnisse sind in unserer Gesellschaft ja weder zufällig noch durch eine gemeinsame Übereinkunft (Konsens) bestimmt. Sondern es haben welche Besitz, weil sie aus einer Familie mit Besitz kommen. Kinder haben, was Eltern ihnen geben (können). Und es haben welche Macht, weil sie in sozialen Rollen sind, die letztlich die vorher Mächtigen (der Staat und die Besitzenden) definiert und als Posten an von ihnen ausgewählte Personen vergeben haben.

Nun der Kernpunkt meiner Ausführung: Überall ist Gewalt. Die von oben nach unten wird für legitim erklärt, die von unten nach oben wird bestraft und kriminalisiert. Alle sind Opfer von Gewalt, und alle sind Täter. Was jeden Tag passiert, verletzt uns alle. Die Kinder heute tun es morgen ihren Kumpels und in der Zukunft den eigenen Kindern an. Und wir sind die Kinder von neulich, denen Gewalt angetan wurde.

Wofür das alles? Weil wir nicht frei sind, sondern arbeiten und profitabel sein müssen. Nennt sich Kapitalismus. Die Zurichtung von Menschen auf diesen Zweck bedingt die enorme verdeckte Gewalt in der Gesellschaft. Je mehr Konkurrenz, umso härter die Zurichtung. Das Spiel Alle gegen Alle ist kein Spiel, sondern es macht uns alle kaputt.

 

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Allen Kindern beide Eltern (Demo Köln 10. Juni 2017)

Zum dritten Mal veranstaltet der Väteraufbruch für Kinder Kreisverein Köln e.V. die Demo „Allen Kindern beide Eltern„.

Getreu dem Kölschen Grundgesetz „Einmal ist keinmal, was zweimal geschieht, ist Tradition; was dreimal geschieht, ist Brauchtum“ schaffen wir damit ein Brauchtum, also eine Veranstaltung, die ständig wiederkehren soll.

Väter fordern das bedingungslose gemeinsame Sorgerecht ab Geburt, gleichberechtigter Ansprechpartner in Erziehungsfragen zu sein – und mehr Zeit mit den Kindern.

Dafür gehen wir auf die Straße und kämpfen für unsere Rechte, denn Väterrechte sind Kinderrechte!

Allen Kindern BEIDE Eltern!

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Spendenkonto:
VafK Köln e.V.
Sparkasse KölnBonn
BIC COLSDE33 – IBAN DE 95 370 501 98 19 318 812 60
Verwendungszweck: Demo 2017

Väter haben es satt, als Unterhaltspreller und Rabenväter dargestellt zu werden. Die perverse Aktion von Sigmar Gabriel, Heiko Maas und Manuela Schwesig hat nicht der SPD geholfen, sondern uns.

Zeigt der Öffentlichkeit, dass wir ein starkes Team sind, kommt alle – und wer kann, bringt Flyer, Plakate, Infomaterial und alles mit, was auffällt.

Unsere Demo der gesamten Väterbewegung am 10.06.2017 soll bunt und laut werden!

https://www.youtube.com/watch?v=eBoJ7InMD5M

Veranstalter:
VAfK Kreisverein Köln
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NPS und BPS – „Opfer“-Mütter als Täterinnen – psychische Kindesmißhandlung

Wie ich depressiv geworden bin, und warum ich meine Ex hasse.

Eine psychohygienische Ausmistung meiner Seele, aufschreiben was ich darüber verstehe. Wer mal damit zu tun hatte, wird es sofort wiedererkennen können.

ACHTUNG: Bitte UNBEDINGT auch http://x2b3.de/ueber-wahrheiten-no-truth-just-views lesen (und beide zitieren, wenn zitiert wird).

Und ich bin ja nicht zufällig Psychotherapeut geworden. Sondern habe schon als Kind dem unausgesprochenen Familiengeheimnis nachgespürt, weil mir klar war, dass es dafür eine Erklärung geben MUSS, und dass die definitiv mit Psyche zu tun hat. Dass diese Dinge der Heilung dringend bedürfen. Sonst geht es für immer weiter: Können in der zweiten Generation die ihr aufgegebenen Rätsel nicht gelöst, die unverarbeiteten traumatischen Eindrücke nicht integriert und durch Trauerarbeit bewältigt werden, kommt es auch in der dritten Generation zu Gefühlen von etwas Dunklem, Rätselhaftem, Unverständlichem, das in seiner affektiven Qualität bedrückend, irritierend und wie ein Fremdkörper wirkt und zugleich ein unauflösbares Band zu den Eltern und Großeltern und deren Geheimnissen knüpft.

Anhand einer Studie erklärt, die einen wesentlichen Baustein wissenschaftlich belegt. Die Brisanz der Studie (mit 2200+ Kindern; Alter M=9, SD=2) liegt darin, dass sie aufzeigt, wie zerstörerisch Mutter-Gewalt ist.

Kurz gesagt, Mütter fügen Kindern kontinuierlich Schädigungen zu im Rahmen von „Erziehung“, und sie dürfen das, weil psychische Gewalt nicht als solche gesellschaftlich geahndet wird, sondern verdeckt erfolgt.

Ganz besonders trifft das für Borderline- und Narzissmus-gestörte Mütter zu.

Meine Ex, bei der mein gerade 10-jähriger Sohn lebt, ist Borderline – selbstverständlich bestreitet sie das, und ich bin der kaputte Typ … das sie mich 10 Jahre lang gequält hat, ist nie passiert. Ihre extremen Ausraster, Aggressionen und Hass und Geschimpfe, die emotionale Atombombe, zahllose manipulative Suizid-„Versuche“ („ich gehe jetzt in die Dusche und hänge mich auf!“ – hat sie na klar dann nicht gemacht), ihre Selbstverletzungen, ihre Bong- und Alkohol-Exzesse, ihr wahlloses Rumgeficke (ohne irgendwelche Bindung, aufreißen fressen weg schmeißen), ihre total gefährliche irre Art, wie eine Amokläuferin Auto zu fahren inklusive zahlloser Unfälle, ihre Dauerdepression, ihre Art, alles in Schwarz-Weiß einzurichten, der Gothic-Style, dass sie mir abends sagt, sie liebe mich, und am nächsten Tag an meinem PC mein Tagebuch liest, mir gedankliche Untreue nachweisend dann wutentbrannt auf meiner Arbeit anruft, mich zum Abkacken bringt und ich darüber in eine Vollkrise gerate, meine Uni-Stelle verliere … neulich hat sie wieder angerufen bei meiner aktuellen Arbeit – „sie sollten mich doch mal raus werfen, ich wäre ungeeignet und ein total kaputter Typ, ein versoffenes Drogenwrack etc.“ … und SIE „schützt“ (= entzieht, entfremdet, sabotiert den Umgang, vergiftet) unser Kind vor seinem „verrückten“ Vater … seit sie einen neuen dummen neurotischen Typen hat, der seine Seele fressen läßt und ihr zu Diensten ist, bin ich nur noch störend in diesem Szenario. Zumal, ich könnte ihrem Freund ja was drüber erzählen, in was er da gerade steckt, das würde ihr Spiel gefährden. Interessanterweise hat sie mir neulich vorgeworfen, ich hätte ihr Leben versaut. Hm. Netter Versuch. Ich war nicht mal da, als sie geprägt wurde.

Und ich habe ihre Diagnosen ja gesehen, sie ist immer mal in Behandlung. Wo sie erklärt, wie sie das Opfer ist. An den Impulsdurchbrüchen arbeiten, wie dem, als sie dem Sohn sein Lieblingsfahrrad in dem Müll geschmissen hat, weil er nervte damit, dass er seinen Papa sehen will … er wollte daraufhin bei mir wohnen und nie wieder zu denen zurück, was aber nicht ging … sie ruft an und „entschuldigt sich“, und weil der Kleine keine Wahl hat, muss er das dann annehmen, als ob das mit „sorry“ ok wäre! (irgendwann schlägt er sie dafür tot, denke ich) … sie hat sich jetzt aber auf ADHS plus Depression als irgendwie annehmbar eingeschossen, und die totale Unfähigkeit, menschlichen Kontakt herzustellen, die sieht sie nicht, weil sie ja ihre Jungs unter Kontrolle hat („alles läuft bei uns prima“) und sonst kein soziales Feedback. Auch keine Kontrolle, sie schneidet alle ab, die es bemerken könnten, und lügt nach Außen sowas von professionell, da habe ich immer gestaunt, wie sie eine Stunde mit ihrer Mutter freundlichst telefoniert, um danach plötzlich vor Hass zu platzen und mir zu erklären, wie dermaßen scheiße sie ihre Familie findet; gruselig! … oder umgekehrt, eben sind wir tödlich intensiv am Streiten, dann ein Anruf von irgendwem, und in einer Millisekunde ist sie sanft, professionell, freundlich … und mit dem Hörer-Auflegen wieder eine Furie. Ich bin dagegen „manisch-depressiv“, weil ich nach Jahren der Depression dann doch mal final ausgerastet bin über die Scheiße. Seitdem ist meine Wohnung ein Chaos und mein Sohn fort.

Meine Mutter ist schwer narzisstisch gestört, und hat meinen Bruder und mich seelisch kaputt gemacht. Der Bruder hat sich neulich für gefakte Mutterliebe entschieden, seitdem bin ich auch an seinem versauten Leben schuld 😉 Ihr Co-Abhängiger ist mein Vater, der zuvor von einer depressiven Mutter konfiguriert wurde. 12 Jahre Therapie, und sie ist maximal ein wenig weniger brutal unterwegs, was mit über 70 auch ein Alterseffekt sein dürfte – ich dafür bin sehr viel mehr brutal geworden, und vor allem, weil mein Leben mehr als halb rum ist und ich immer noch ausschließlich „Quatsch“ erzähle und ein „Arschloch“ bin, ein Riesenbaby, immer noch angebunden und abhängig, da bin ich nie raus gekommen, und werde es auch erst mit ihrem Tod.

Nur: Wenn sie mich heute angreift, beantworte ich das verbal mit knallharter heftiger Gegenwehr. Ich bin ein Junge aus der Hölle. Sie weiß, dass sie entweder Frieden mit mir macht, oder ich werde mich rächen an ihr, wenn sie gar nicht mehr kann. Und dennoch, sie schafft es nicht.

Mehr als das Zugeständnis einer ominösen „transgenerationalen Traumatisierung“ war bisher nicht drin … der Stiefopa sei Schuld mit seiner Kinderfickerei. Nein, ist er nicht. Opa hat mir nie was gemacht.

Die Oma, „diese Nutte“, die habe sie vernachlässigt. Die sei schuld. Nein, ist sie nicht. Oma hat mir nie was gemacht, ich vermisse sie sehr.

Wenn eine etwas tut und dabei Kontrolle hat, die hat auch Verantwortung dafür.

Niemand hat Mutter gezwungen, mich klein zu brüllen. Und niemand hat sie aufgehalten, auch nicht Vater, der war immer schwach und abwesend, aber auch bösartig und mit einer eher schwach verdeckten Neigung zu kleinen Mädchen. Alles super schräg. Allerdings haben sich meine Eltern beide verschiedentlich auf „Behinderung“ raus geredet, freilich ohne daraus irgendwelche Konsequenzen zu ziehen.

Transgenerationale Traumatisierung ist nicht deterministisch, sprich: Muss nicht sein. Offen darüber sprechen, was war, es sinnvoll einordnen – das wäre gut gewesen, und dazu habe ich oft aufgefordert. Nur was verdrängt wird, vergiftet unbewußt. Traumatische Erfahrungen werden nur dann an die nächste Generation übermittelt, wenn sie von den Betroffenen nicht verarbeitet und folglich auch nicht in die Konstruktion eines lebensgeschichtlichen Sinnzusammenhangs eingebettet werden können.

Zurück zu den Persönlichkeitsstörungen.

Beide Störungen (NPS, BPS) machen es den Betroffenen unmöglich zu lieben. 

Sie haben kein Ich, daher auch keinen Genuß, keine Empathie, kein Herz, keine Seele, keine Stabilität. Sie sind eiskalt und extrem manipulativ gegen andere und leiden innerlich scheußlich.

Dieses Leid tun sie dann als psychische Gewalt anderen an, um sich irgendwie „lebendig“ zu fühlen. Immer geht es um sie und ihren verzweifelten Versuch, ein Ich stabil zu halten.

Ohne eine langjährige und auf das Störungsbild klar ausgerichtete Therapie (nicht Analyse, nicht Pseudo-VT!) sind diese monströsen Gestalten ausschließlich dazu fähig, einen Menschen mit komplementärem Persönlichkeitsschaden – ein neurotisches Opfer – an sich zu binden, was sie dann „Beziehung“ nennen.

Das brauchen sie unbedingt, weil sie keinen eigenen Zugang zur Lebensenergie haben, saugen sie andere aus.

Ich hatte das fatale Unglück, von einer narzisstischen Mutter zu einer borderline-„Freundin“ zu wandern, womit ich mir 46 Jahre meines Lebens versaut habe, bis ich nicht mehr konnte – woraufhin ich weg geworfen wurde, zum Glück.

Blöd nur, dass nun mein Sohn dran ist, kaputt gemacht zu werden. Wodurch für mich das Leiden weiter geht, trotz Trennung. Das macht mich ganz wahnsinnig vor Schmerz und Hass. Als sie mich das letzte Mal vor Gericht gezerrt hat, um sich das gemeinsame Sorgerecht alleine zu holen, habe ich dort genau nichts gesagt (weil es da nicht hin gehört, wofür denn eine Schlammschlacht machen, ich habe Anstand, jedenfalls wenn es irgend anders geht mache ich nicht sowas wie anschwärzen) – und hatte dann eine psychiatrische Begutachtung am Hals. Wo ich für ok erklärt befunden worden bin. Hat 1500€ gekostet.

NPS und BPS haben keine Freund*innen, keine funktionierenden Beziehungen, sind meist depressiv und suizidal – und extrem toxisch für alle in ihrer Umgebung.

Eine narzisstische Mutter oder eine Borderline-Mutter kann nicht anders als sich fies, giftig, laut, impulsiv, unberechenbar, abwertend oder sadistisch zu verhalten, den Double-Bind zu fahren, im Wechsel mit gespielter – vom Kind deutlich als unecht erkennbarer, weil herzloser – „Liebe“ und kombiniert mit faschistischer Regel-Durchsetzung, natürlich „zum Wohle des Kindes“.

Nach Außen hin sieht das auch immer toll aus. Zumal der Co-Abhängige die „arme“ kranke Mutter schützt, für sie lügt, kämpft, ihr hilft, sie immer wieder raus haut aus ihren Katastrophen – woraufhin sie neue anzettelt. Das Muster ist da die Dominanz aus der (scheinbaren) Sub-Position. Perfide, denn die Verantwortung dafür, was sie tut, hat die Täterin nie – sie ist IMMER das Opfer. Ich habe sie geschützt, mein Vater hat Mutter geschützt, nun schützen mein Sohn und der Freund die EX, und sie arbeitet in der Psychiatrie als Diagnostikerin … schon sehr ironisch.

Ein Kind kann dabei nur kaputt gehen – es wird alles tun, um geliebt zu werden (ein Partner auch) und dies wird NIE gelingen, eben weil da ein Totalschaden vorliegt.

Schließlich wird dieser Mensch sich selbst als nicht liebenswert sehen, als wertlos. Daraus resultiert Depression. Im Wechsel mit Aggression. Während der nun 3 Jahre andauernden Entfremdungsphase ist mein Sohn immer schräger geworden, ich kann dabei zusehen, wie es ihm passiert, und ich bin selbst so geworden wie sie, worin ich übrigens den Weg nach draußen auch sehe – genau so mies zu sein, und noch einen Tacken mehr, weil: Einsicht wird nicht passieren, Veränderung kann sie nicht, es wird sich ewig wiederholen, also MUSS ich meinen Sohn da irgendwie raus holen. Bloß: Wie?

Opfer von kaputten Müttern sind die Söhne, da sie den Männerhass abkriegen, den etwa sexuell traumatisierte Mütter regelhaft haben.

Kleine Jungs sollten niemals ohne Vater einer Mutter ausgeliefert sein, insbesondere einer, die ohne Partner erzieht (und damit zwangsläufig überfordert ist).

So. Nun die Studie.

http://jamanetwork.com/journals/jamapsychiatry/fullarticle/2461738

Studie mit 2200+ Kindern (Alter M=9, SD=2). Unterschichtkinder, 54% Jungen, in 62% sind Mütter allein erziehend gewesen.

Es zeigt sich eine starke Überlappung der Formen

Wie ersichtlich, sind alle Formen von Kindesmißhandlung stark korreliert.

  1. 86% erleben Vernachlässigung. 59% erleben emotionalen Mißbrauch. Die legalen Formen der Schädigung. Typischerweise Frauen-Gewalt.
  2. 34% erleben Schläge. 8% werden sexuell mißbraucht. Die illegalen Formen der Schädigung. Typischerweise als „Männer-Gewalt“ konstruiert.
  3. 92% sind nicht-sexuell, nur 1% ist rein sexuell. Darum ist dieses Delikt in seiner schädigenden Wirkung nicht isoliert beurteilbar.

Die Studie zeigt, dass der Fokus auf Schläge und Sex völlig falsch ist, weil diese Delikte praktisch nie isoliert vorkommen (5%). Die „Männer-Gewalt“ passiert zusätzlich zur Frauen-Gewalt, wenn sie vorkommt.

Bei diesen Unterschicht-Kindern waren 62% unter der Fuchtel allein erziehender Frauen. Da liegt die gesellschaftliche Verantwortung. Diese Frauen sind immer überfordert, und das kriegen dann die Kinder ab. 

Ich wurde nie geschlagen oder gefickt, aber psychisch fast vernichtet. Von Leuten, die gebildet und wohlhabend sind: Geld ist kein Schutz vor psychischer Gewalt. Bildung reduziert aber das Risiko „primitiver“ Gewalt deutlich.

Strukturgleichungsmodell. Ein SEM macht Ursache-Wirkung-Aussagen möglich, basiert auf Pfadanalyse und maximum-likelihood-Schätzungen. Sowas habe ich in meiner Promotion auch gemacht für Mediennutzungsforschung. Da wird ein statistisches Model so optimiert, das es maximal gut auf die Daten passt. Der heilige Gral der Statistik, ein ehrwürdiges und selten verwendetes Verfahren – weil: Nicht einfach zu kapieren. Aber im Gegensatz zu Korrelation und Regression mehr als nur ein Maß für Zusammenhang – hier sind Aussagen zur Wirkrichtung (!!!) möglich, wenn Zeitreihen analysiert werden. Was hier aber nicht der Fall ist. INT und EXT sind Faktoren, die als Internalisierung und Externalisierung interpretierbar sind, dazwischen liegen zwei Fehler-Terme, also unerklärte Varianz (0,367). Gut sichtbar, Sex macht fast keinen eigenständigen Beitrag zu Störung (0,02 bzw. -0,02) – könnte eliminiert werden ohne Erklärungsverlust des Modells. Ich hätte gerne die Rohdaten, um es noch mal anders zu berechnen, nur mit Phys, Emot, Negl. Die Modellierung ist nur so komplex, weil sich an der Uni immer alles so auf Theoriegewichse einschießt. Auch seltsam – die Faktoren Internalisierung und Externalisierung speisen sich überwiegend aus Quellen, die eben NICHT in der unguten Behandlung liegen – nur 18,5% bzw. 28,3% der Varianz werden dadurch erklärt, sprich: 80-90% kommen aus anderen Quellen – Schule? Peers? Gene? Unklar. Andererseits sagt das Modell schon: Bis zu einem Drittel des Phänomenes „Externalisierung“ und ein Fünftel der „Internalisierung“ werden durch beschissene Eltern erklärt, das ist schon sehr viel.

 

Alle Formen von Kindesmißhandlung (einschließlich Mißbrauch) sind gleich zu bewerten. 

Schlagen und Sex sind nicht anders oder schlimmer, Anschreien, runter putzen, schikanieren, emotionale Kälte, Invalidierung, Parentifizierung etc. sind nicht weniger schlimm.

Je öfter ein schädigendes Verhalten gegenüber dem Kind ausgeübt wird, umso stärker wird das Kind geschädigt.

Also „Dosis-Abhängigkeit“. Einzelne üble Vorkommnisse sind verkraftbar, fortgesetzte Vernachlässigung und emotionaler Mißbrauch dagegen nicht.

Betroffene Kinder werden verhaltensauffällig. In der Reihenfolge der Häufigkeiten (wobei mehrere Verhaltensauffälligkeiten zugleich auftreten können): Aggressiv, feindselig, neurotisch, brechen Regeln, werden ängstlich, ziehen sich zurück, haben keine Freunde. Somatische Beschwerden und Depression sind weniger häufig, aber es gibt sie auch.

Die Brisanz der Studie liegt darin, dass sie aufzeigt, wie zerstörerisch Mutter-Gewalt ist.

Gewalt wird fälschlicherweise als Schlagen und Sex und „männlich“ konstruiert. Diese Formen der Schädigung sind strafbar.

„Weibliche“ Gewaltformen – Vernachlässigung und emotionale Gewalt – sind aber sehr viel häufiger, werden wahrscheinlich auch häufiger oder dauerhaft eingesetzt (sie sind ja nicht strafbar) und wirken sich ganz genau so aus wie Schlagen und Sex.

Insbesondere trifft das auf GESTÖRTE PERSÖNLICHKEITEN zu.

  1. Borderline
  2. Narzisstische Persönlichkeitsstörung
  3. Depression
  4. Co-Abhängigkeit
  5. Neurotizismus
  6. Gewalt
  7. Transgenerationale Traumatisierung

 

 

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Bunte Kindergewehre und Zombie-Nachbarn

Lass uns Amerika wieder groß machen. Bunte Gewehre und Pistolen für alle Kinder. Da wir „The Walking Dead“ gesehen haben, wissen alle, wie die Geschichte läuft – irgendwann sind die Nachbarn nur noch Zombies, da musst du gut schießen können. Und auf die Kleinsten kommt es dann an, schließlich sind Kinder unsere Zukunft. Wie Cohen es beschrieben hat, I have seen the future, brother. It is murder. Die Verrückten und „Besorgten“, die Spinner, Apokalyptiker, Survivalists, Militias, rechtsextreme und fundamentalistische Strömungen, denen Weltbild bestimmt ist vom Krieg (ihrem gegen den Rest der Welt) – haben sich bereits bewaffnet. Und die passenden Ideologien und Feindbilder sind aufgebaut. Staaten haben aufgerüstet, Polizei ist mittlerweile militärisch gerüstet, die Gangster, die Armut und den Terror in den Städten sind wir zunehmend gewohnt. Über die massenhaften staatlichen Morde überall – z.B. Ägypten – mal eben 600 Muslim-Brüder an die Wand gestellt, das war neulich, aber Hauptsache stabile Verhältnisse und sichere Badestrände – willkürliche Verhaftungen massenhaft, Folter im Gefängnis, da sagt im Westen niemand kaum jemand mehr was. Das globale Schlachtfest geht in eine neue Runde. Kali Yuga. Kali Yuga will be full of extreme hardships for people with ideals and values. Zivilisation? Aufklärung war gestern, politisch Durchmarsch der extremen Rechten und eine globale Verbreitung der Argumente für das Töten durch den religiös-fundamentalistischen Todeskult daesch – jetzt kommen perspektivisch Krieg sowie Galgen, Scheiterhaufen und religiöse Gerichte etc. nach 60 Jahren Frieden auch im Westen wieder. Oder sehe ich nur gerade total schwarz? Frage ich mich, werde ich jetzt zynisch, besorgt oder bitter – oder ist bloß alles wie immer. Apathie, Resignation, Flucht ins Private wäre weiter möglich bis sie uns abholen kommen für eine Sonderbehandlung (Angst, gesteigert zur paranoiden Reaktion — andererseits hat es in Deutschland 1933 auch den großen Trend zur Selbsttäuschung gegeben, wird schon alles nicht so schlimm werden, wo es lebensrettend richtig war, schnell ab zu hauen), aber … letztlich ist es so, es kommt nicht drauf an, es zu interpretieren, sondern darauf was wir machen, und das von dem her zu steuern, was wir wollen und für richtig halten, Ziele und Werte. Ganz egal, was draußen vor sich geht. Der Hinweis auf Kali Yuga, ein Zeitalter im vedischen System, wir sind da schon eine Weile drin unterwegs. Kampf des Guten gegen das Böse, Kali gegen Kalki.

Kama. Desire, wish, passion, longing, pleasure of the senses, the aesthetic enjoyment of life, affection, or love, with or without sexual connotations
Kama. Any desire, wish, passion, longing, pleasure of the senses, the aesthetic enjoyment of life, affection, or love, with or without sexual connotations

Kurz das vedische System, Kama ist die sinnliche Seite des Lebens, Konsum und Sex, Haben-Wollen. Im Kali-Yuga kontrolliert sie die Menschen absolut.

Kama is one of the four goals of human life in Hindu traditions. It is considered an essential and healthy goal of human life when pursued without sacrificing the other three goals: Dharma (virtuous, proper, moral life), Artha (material prosperity, income security, means of life) and Moksha (liberation, release, self-actualization). Together, these four aims of life are called Puruṣārtha.

Aus Wikipedia

Liste der Eigenschaften des Kali Yuga – Zeitalters:

  1. Rulers will become unreasonable: they will levy taxes unfairly.
  2. Rulers will no longer see it as their duty to promote spirituality,
    or to protect their subjects: they will become a danger to the world.
  3. People will start migrating, seeking countries where wheat and barley form the staple food source.
  4. Avarice and wrath will be common. Humans will openly display animosity towards each other.
  5. Ignorance of dharma will occur.
  6. People will have thoughts of murder with no justification and will see nothing wrong in that.
  7. Lust will be viewed as socially acceptable and sexual intercourse will be seen as the central requirement of life.
  8. Sin will increase exponentially, while virtue will fade and cease to flourish.
  9. People will take vows and break them soon after.
    People will become addicted to intoxicating drinks and drugs.
  10. Gurus will no longer be respected and their students will attempt to injure them.
  11. Their teachings will be insulted, and followers of Kama will wrest control of the mind from all human beings.
  12. Brahmans will not be learned or honored, Kshatriyas will not be brave, Vaishyas will not be just in their dealings.

Diese Eigenschaften sind alle schon eine Weile gegeben, würd‘ ich sagen. So dass die Veden doch eher als ein Märchenbuch erscheinen könnten, was von anderen Zeiten erzählt – es war mal besser – und guten Leuten, die es mal gab, und die wieder kommen und helfen, den Karren aus dem Dreck zu ziehen, wenn endgültig alles verloren scheint.

Der Typ mit dem Schwert ist Kali
Der Typ mit dem Schwert ist Kali, ein Dämon, Gegenspieler der guten Götter und Herrscher des aktuellen Sünden-Zeitalters „Kali-Yuga“.

Kali, der Herrscher des Zeitalters, ist übrigens nicht die Göttin Kali, sondern ein Dämon. Quelle allen Bösen. Konnotiert mit:

gambling places, taverns, prostitution, slaughter and gold

Klingt nach Hells Angels, no offence meant. Sein Gegenspieler Kalki, der Zerstörer des Schmutzes, kommt übrigens am Ende der Zeit auf einem Weißen Pferd geritten, um mit seinem leuchtenden Schwert allen Schmutz zu vernichten, woraufhin ein neues goldenes Zeitalter der Wahrheit anbricht.

humanity is governed by gods, and every manifestation or work is close to the purest ideal and humanity will allow intrinsic goodness to rule supreme

Um ein wenig Ärger und Irritation zu erreichen, kurz dieses: Schopenhauer fand ja die Veden gut und hat den Quran als Religion der geistig Armen gedisst; er habe da nix Nützliches drin finden können. Selbst dran schuld, Doofie! Sag ich mal. Narzistische Selbstaufwertung, eine leichte Übung. Für ihn, für mich, für alle. Gurus will no longer be respected and their students will attempt to injure them. Da haben wir es wieder.

Weil ich „Welt als Wille und Vorstellung“ für mit Abstand das Beste zum Thema Philosophie halte – alle anderen Konzepte lassen sich darin subsummieren – stört mich natürlich diese dumme Platitüde ein wenig, ähnlich wie Adorno mit seinem Geschwätz zum Thema Jazz, aber hey, sind nicht alle Menschen mal peinlich unwissend aufgefallen? Quasi der RTL-2-Moment für Leute, die wie ich sich für schlau halten; und es nagt an ihnen, das sie oft so dumm sind – guck, der Typ, was ein fail … Womit klar wäre – Selbstaufwertung durch Herabsetzung anderer, nix was nur die bösen Anderen machen. #schwacherTrost.

Kurz die Synthese. Welt, das ist einmal unser Modell im Kopf, unsere Simulation, die Vorstellung, ein sich wandelndes Konstrukt, gebildet aus sinnlicher Erfahrung – sowie zweitens unsere Aktionen, gebildet aus der Auswertung unserer Simulation, die unsere letztlich unser Motivationssystem (Wille) umsetzen. schopenhauer in a nutshell. Zwingend ergibt sich aus der Interaktion solcher Systeme – es brauchen keine Menschen zu sein, ein Roboter hat das auch, wetware ist keine Voraussetzung dafür – das, was Luhmann beschrieben hat, also übergeordnete Systeme mit eigenen Regeln, wie Kultur, Religion, letztlich geteilte parameter. Eine menschliche Zivilisation, die auch humanistisch ist, ergibt sich aber nicht von alleine, sondern ist Ergebnis gemeinsamer Anstrengung. „Kampf, Erstarren, Flucht“. Evolutionär die grundsätzliche Auswahl, wenn Konfrontation ist. Weil dauernde Konkurrenz ziemlich anstrengend ist, lohnt sich Kooperation und die Bildung von Verbänden, wodurch Sozialverhalten zunehmender Komplexität entsteht. Weil alle höheren Systeme immer auch ausfallen können, ist das Überleben eines niedriger angesiedelten Systems davon weitgehend unabhängig. Systemwechsel sind vielmehr notwendig, damit neue globale Parameter gesetzt werden können. Weil Menschen lebenslang selbst programmierend bzw. selbstlernend sind, können sie auch intern globale Parameter ändern, was von anderen je nach wahrgenommener Intensität (Differenz, Ausprägung der Abweichung von der Normalität) verschieden bewertet wird. Was Trump so bedrohlich macht, ist die Verringerung des sicheren Korridors – wie anders darf Mensch sein – auf gefühlt Null. Falsche Farbe, falsche Religion? Ausweisen, Mauer bauen, alles Barbaren. Kein Kumpel von Trump? Verschissen. Nicht nützlich? Kein deal. Bürgerrechte und Menschenrechte, forget that crap, denn was nützt mir das. Es gibt nur „die USA“ und die anderen. Die Welt besteht aus Leuten, die für Trump arbeiten und seine Taschen füllen, Kumpels die in seinen Luxus-Hotels absteigen – und denen, gegen die er was hat. Andererseits ist das vielleicht ehrlicher, wenn Führer dazu stehen, dass sie populistische Kleptokraten sind. Soweit ich das kapiert habe, waren die Sultane da beispielsweise völlig ungeniert und – kurz nachgedacht, die Idee, das alles in letzter Instanz dem Chef gehört, weil er es sich ja jederzeit nehmen könnte – vermutlich auch logisch. Plus, ich merke, wie sehr ein Spektakel meine Aufmerksamkeit gefangen hält. Auswechselung einer Führungsperson, Atomwaffen und Gorilla, was ist neu daran, das Affen an den Knöpfen zur Auslöschung der Menschheit sitzen? Geh ich doch mal dran, mich um wichtigere Dinge kümmern.

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