Allen Kindern beide Eltern – Väteraufbruch für Kinder e.V.

Der Verein Väteraufbruch für Kinder bietet Unterstützung und Beratung für Väter, die erleben, wie ihren Kindern der Vater weg genommen wird durch Mütter, die glauben, sie dürften das.

Es gibt eine Website, eine Selbsthilfegruppe, Informationsveranstaltungen, und auch gelegentlich Demonstrationen für ein an die Realität angepaßtes Familienrecht. Denn dass es Väter gibt, die ihre Kinder lieben, kann niemand bestreiten. Auch nicht, dass es lieblose Mütter gibt. Und alles dazwischen, natürlich.

Daher: Allen Kindern beide Eltern. Ausnahmen müssen absolute Ausnahmen sein (dann, wenn es wirklich gar nicht geht) – nicht die Regel, wie es heute ist (weil der Mutter irgendwas nicht paßt oder sie sich am Ex rächen mag).


Kinder sind kein Besitz. Und sie sind keine Waffe gegen Ex-Partner.

Ein Kind so zu beeinflussen, dass es dem anderen Elternteil entfremdet wird und ihn (oder sie) schließlich nicht mehr sehen will, ist leicht. Das nennt sich Parental Alienation. Einen Mann als schlecht für das Kind hin zu stellen ist auch leicht. Und beides passiert oft. Der ist unzuverlässig (während sie die Verabredungen platzen läßt, was nie ihre Schuld ist). Der kümmert sich nicht (während sie ihn nicht informiert und nicht einbezieht). Und so weiter.

Außerdem kann immer behauptet werden, es habe Gewalt oder Bedrohung gegeben. Bereits die Andeutung von sowas reicht, einen Beweis führen braucht keine Mutter. Noch ein paar Krokodilstränen, und fertig ist das arme Opfer – was dann dazu führt, dass die Mutter das Sorgerecht alleine bekommt.

Oder, wenn verzweifelte Väter vor der Schule warten, um wenigstens das Kind mal aus der Ferne zu sehen, dann ist das schnell Stalking oder Belästigung. Noch mehr, wenn sie vor dem neuen Zuhause des Kindes auftauchen. Mütter, die einfach so umziehen, sind dagegen nie in Gefahr, irgendwie belangt zu werden – gemeinsames Sorgerecht hin oder her. Sie treffen Entscheidungen wie es ihnen paßt, und scheren sich einen Dreck um die Meinung des Vaters.

Leider machen auch Jugendämter und Gerichte oft genug bei diesem bösen und grausamen Verbrechen mit in der verbreiteten und völlig falschen Annahme, dass es einen Teil der Menschheit gibt, der irgendwie biologisch eher geeignet erscheint, gut mit kleinen Menschen umzugehen.

Bloß weil aus Menschen mit zwei X-Chromosomen eine Weile lang Milch raus kommt, heißt dass noch lange nicht, dass sie auch Liebe geben können. Oder eine Haltung zu ihrem Nachwuchs haben, die zu einem guten Aufwachsen substantiell beiträgt.

Aber wir leben hier in Deutschland in einer Gesellschaft, in der eine Frau automatisch im Recht ist, wenn es um ein Kind geht. In der eine Frau automatisch das Opfer und ein Mann automatisch der Täter ist – da muss Polizei und Justiz nicht mal drüber nachdenken.

Wie das heißt, weiß ich nicht – umgedrehter Sexismus?

So, wie wenn ein sogenannter weißer und ein irgendwie weniger weißer Mensch einen Konflikt haben – da ist dann der weniger weiße Mensch automatisch schuld. Was wir als Rassismus kennen.

Natürlich ist mir bewußt, dass es ansonsten überall so läuft, wenn ein Mensch sogenannt männlich ist und ein Mensch weniger männlich, dass dann der männlichere Mensch recht hat – also Patriarchat und Sexismus. Ist in jeder Diskussion zu erleben – Frau sein bedeutet, weniger Glaubwürdigkeit zu haben.

Bei Familie und Kindern ist es aber umgekehrt.

Da muss ein Vater sehr viel Geduld aufbringen und kämpfen, wenn die Mutter den Umgang vereitelt und das Kind abschneidet von der väterlichen Familienlinie.

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Genetik und Vaterschaft – und „was ist gut für meinen Sohn?“

Denke nach über die Frage, was nutzt es dem Lukas, wenn eindeutig ist, wer der biologische Vater ist.

Vorteile

  1. Zu erwartende Krankheiten etc. mit genetischer Basis, da kann klar gesehen werden, was ist wahrscheinlich und was nicht.
  2. Jedes Kind hat das Recht, seine Erzeuger*innen zu kennen.

Nachteile

  1. Ihn fragt keine*r, ob er das will. Und wenn, er kann die Folgen ja erst recht nicht abschätzen, wenn ich das nicht kann. Außerdem zählt der Wille von Kindern ja nicht in unserer Eltern-Diktatur.
  2. Falls ich nicht der biologische Vater bin, ist das verwirrend und verunsichernd und verletzend für ihn – es könnte als „Ich bin belogen worden, die Welt ist unsicher, wo gehöre ich hin?“ etc. eine schlimme Sache für ihn sein.
  3. Irgendwer müßte ihm das dann erklären – und da ich mein Kind nicht sehen kann wegen seiner […]-Mutter, wird sie das tun, wie sie es sieht und versteht. Was mir mißfällt.

Weil es mehr Punkte dagegen gibt und sowas halt mehr Geld kostet, als die potentiellen Väter haben, wurde es bisher nicht gemacht.

Sowieso: Mutter zahlt allein. Ich zahle NIE mehr irgendwas, was sie will. Aus Prinzip nicht.

Unklar ist mir auch, was habe ich als sozialer Vater für Rechte, wenn ich nicht der Bio-Vater sein sollte? Was würde sich rechtlich ändern?

Bisher bin ich rechtlich und sozial eindeutig der Vater – mit gemeinsamem Sorgerecht, das haben wir vor seiner Aus-dem-Bauch-heraus-OP schriftlich und rechtsverbindlich und auf ewig vereinbart, ich und seine Mutter.

Und daran will ich nicht rühren. Auch wenn seine […]-Mutter mich aus seinem Leben entfernen will. Wird ihr NIE gelingen, es sei denn, sie erschießt mich.

War 2007 bei der OP natürlich dabei – die war nötig wegen Entbindung angeblich unmöglich auf natürlichem Wege. Er war zu groß – und daher falsch herum für Geburtskanal. Habe interessiert zugesehen; witzigerweise dachten wir, es wird ein Mädchen, und dann war da ein Pimmel dran – und dann sofort das Baby vor den Scheiß-Ärzten gerettet, mit Androhung von körperlicher Gewalt und laut und aggressiv. Weil sie den Lukas einer DNA-Analyse unterziehen wollten, um ihn in die Datenbank zu packen — wir hatten genau gegen diese Maßnahme vorher schriftlich Widerspruch eingelegt und DNA-Analyse ausdrücklich und eindeutig untersagt — aber sie hätten es trotzdem illegalerweise getan, wenn ich nicht dazwischen gegangen wäre. Pack! Verbrecher! Gewissenlose Schweine! Niemals einem Arzt vertrauen, Leute! Die sind nicht integer, und sie scheren sich nicht darum, was du verfügst. Ausnahmen freilich gibt es, aber es ist die Regel, dass sie so machen, wie es das Krankenhaus und der Chef sagen. 

Muss mich rechtlich beraten lassen, bevor ich was unternehme. Beim Väteraufbruch e.V, nächsten Montag. Und dann bei kompetenten Jurist*innen.

Ohne meine Einwilligung geht es jedenfalls nicht, eine DNA-Analyse zu machen. Es sei denn, ein Gericht ordnet es an und beugt meinen Willen.

Mir wäre es eine Freude, wenn mir Leute dazu was Nützliches mitteilen würden: Mail an martinwild ät web Punkt de … Danke!

6 Jahre lang habe ich 50% der Zeit, Energie, der Betreuung und alles für meinen Sohn Lukas gemacht, trotz und gegen alle Widerstände seitens seiner Mutter. mal auch gemeinsam, mal gegen sie, aber immer – dran geblieben.
Könnte aber auch ein Sproß diese edlen Lenden sein. Oder von einem der Jungs, die die Mutter sonst so aufgerissen und weg geschmissen hat. Letztlich wäre das natürlich der Knaller, wenn keiner von den beiden nun ins Auge gefassten Männern genetisch was mit Lukas zu tun hätte. Wobei, mir egal, meine Liebe hat nicht mit DNA zu tun. Und, auch das: Gerne würde ich meine Scheiß-DNA nicht vererbt haben – das wollte ich nämlich NIE tun.
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