Ernährung (sollte nicht vergessen werden)

Gedanken gemacht und nachgelesen über Ernährung. Was das alles eigentlich ist – Kohlenhydrate, Lipide, Proteine, essentielle Enzyme, Energiedichte. Wo ist was drin in welchen Mengen, was wird gebraucht und wo, wie steuert die zugeführte Nahrung den Körperaufbau, wie schaffe ich es, mein Gewicht wieder auf normal zu bekommen – von neulich 67 über aktuell 70 auf meine jahrelang gewohnten 80 Kg? Die Antwort lautet wohl: Mehr essen, ca. 500 kcal über meinem Verbrauch, der wohl bei etwa 2000 kcal liegen dürfte. Und vor allem regelmäßig und bewußt essen, statt ab und an bei akutem Verhungern. Viel draußen sein und viel Bewegung, das ist schon prima. Vitamin D3 kriegst du praktisch nur via Sonnenlicht. Sardinen und Lachs, auch – aber nicht viel. Kalorienmäßig war eher wenig los, Bier und sonst mal was geknabbert. Ansonsten nur von Kaffee und Kippen leben ist eher nicht so der Bringer auf Dauer. Also, dies nun anders!

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Kraftklub – Mein Leben

MEIN LEBEN SONGTEXT

Leute fragen mich: „Ist das dein Leben?“
Ja, das ist mein Leben!
Mein Leben hat Probleme aber möchte das nicht einsehen!
Es ist ständig besoffen dauernd schlecht gelaunt
Erst schlage, dann reden. Mein Leben ist auf Stress aus!
Also mach die Tür zu! Psycho auf dem Pausenhof
Dein Leben geht gut voran -mein Leben geht auf mich los!
Ohne irgendeinen Grund, keinen Plan warum
Ich schwöre, mein Leben bringt mich irgendwann um!

Mein Leben ist nicht cool, mein Leben ist ein Arschloch (Yeah)
Dein Leben läuft gut, mein Leben läuft Amok (Yeah)
Und egal, was ich tu, mein Leben bleibt ein Arschloch (Yeah)
Dein Leben läuft gut, mein Leben läuft Amok (Yeah)

Ich beschwer mich gar nicht mehr darüber, im Regen zu stehen
Ich hab mein Leben lang versucht, meinem Leben aus dem Weg zu gehen
Ich will keinen Stress, versuch, den Ärger zu vermeiden
Doch mein scheiß Leben kann mich eben nicht leiden
Ich hab zu wenig Geld (und der Monat zu viel Tage)
Die Mahnugen im Briefkasten wechseln ihre Farbe
Meine Ex wirft mich aus meiner Wohnung raus,
Macht nichts! Es läuft fantastisch! Mein Leben hasst mich!

Mein Leben ist nicht cool, mein Leben ist ein Arschloch (Yeah)
Dein Leben läuft gut, mein Leben läuft Amok (Yeah)
Und egal, was ich tu, mein Leben bleibt ein Arschloch! (Yeah)
Dein Leben läuft gut, mein Leben läuft Amok (Yeah)

Jeden Tag steh ich auf und stell mir die Frage, ob alles im Arsch ist und was mich erwartet
Ist wenig bis gar nichts, nicht weiter tragisch,
Es bleibt genau so, wie es schon seit 10 Jahren ist
Warum immer ich und nie die Anderen?
Ich sitze zuhause und starre die Wand an
Und du erzählst mir, wie du glücklich du bist

Da freu ich mich ja mal so richtig für dich!
Mein Leben ist nicht cool, mein Leben ist ein Arschloch (Yeah)
Dein Leben läuft gut, mein Leben läuft Amok (Yeah)
Und egal, was ich tu, mein Leben bleibt ein Arschloch (Yeah)
Dein Leben läuft gut, mein Leben läuft Amok (Yeah)
(Yeah…)

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Und deswegen sind wir keine Freunde

An dir liegt es nicht. Ich bin bloß gestört, und darum mögen wir uns nicht. Weißt du, ich bin empfindlich. Du putzt gerne andere runter, weil die anders aussehen, anders Sex haben, andere Dinge mögen als du. Und sowas finde ich zum Kotzen. Leute, die inbrünstig totalen Schwachsinn labern, gehen mir gehörig auf die Nerven. Wie gesagt, ich bin empfindlich gestört. Wenn ich kann, bin ich anders. Wie du dich verhältst, so will ich nicht sein.

no-friends

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Ein Blog, sie zu knechten

Schon lange habe ich mir gedacht, es gibt wenig Grund, die großen Player – Google, Facebook, Microsoft, Apple – mit Sympathie zu betrachten.

Mit ihnen ist es wie mit dem Staat – schwer vorstellbar, was ohne wäre, zugleich sperren sie dich ein und machen dumme Regeln und beleidigen deinen Intellekt. Außerdem hast du keine Kontrolle über irgendwas, sondern dein aufgeschriebenes Zeugs und deine Bilder gehören dir auf einmal nicht mehr selbst.

Also lieber einen eigenen Blog machen, so daß … ja was eigentlich anders ist?

Die Geheimdienste und die Polizei liest mit, sowieso und überall. Wer was liest, auch das eine gespeicherte Information, ob via Google oder Facebook oder über diese Torwächter (anders geht es ja nicht mehr) vermittelt. Alles im Internet kann ewig da sein, weiter kopiert werden. Aber das meiste wird nie bzw. praktisch nie gefunden. Der Traffic läuft auf wenige große Seiten.

Nicht weiter wild – ich habe es nicht eilig mit der Mitteilung dessen, was ich gefunden habe. Und es verbreitet sich genau so schnell, ob geschrieben oder nicht, nämlich vermutlich nur subtil.

‚vulnerare humanum est‘, es ist menschlich zu verletzen. Diese Seite will weh tun, weil das erforderlich ist. Ohne Schmerz und ohne Einsicht keine Veränderung. Ergo ist ’schmerzhafte Einsicht‘ hier beabsichtigt im Sinne von ‚zwingender Erkenntnis‘. Buddhistisch betrachtet ein völlig falscher Weg, vermutlich. Denen geht es immer um lieb sein, nicht verletzen, nicht töten, zumal wir alle zusammen in der gleichen Situation sind. Mir ist das aber egal. Ich würde gerne die anderen dazu zwingen, sich mit meinen Ansichten auseinander zu setzen, so mit einer eigenen Sittenpolizei und fiesen Gesetzen und allem. Die Martinokratie. Und da würde es natürlich spannend zugehen. „In Echt“ wäre das vermutlich ein ziemlicher Flop. Darum habe ich auch die Variante der literarisch-künstlerischen Verarbeitung gewählt – als wesentlich machbarer und unterhaltsam dazu. Aber zurück zum Schmerz, und wieso es heilsame Schmerzen gibt.

Viele ‚betäuben‘ ihren Schmerz, und das ist vielleicht kurzfristig auch eine tolle Strategie. Allerdings führen langfristig wirkungsvolle Verhaltensänderungen sehr viel wahrscheinlicher zu besseren äußeren und inneren Bedingungen. Wenn etwas nicht von alleine wieder gut wird – eh, wann war je alles gut, und für wen, und für wie lange? – was dann?

Wenn du deprimiert bist, hoffnungslos, ratlos, vor Angst wie gelähmt, nur noch rum vegetierst – kraftlos bist. Du machst, arbeitest, und du fühlst dich nur tot dabei. Was dann, was tun?

Tue sofort etwas anderes.Laß die Arbeit sein. Tue irgendwas, aber leg sofort los.

Abwarten, wegducken, das bringt es nicht. Alkohol, Drogen, Ablenkung. Musik, TV, Filme, Spiele, Internet, Pornos. Fußball gucken. Das ist eher passiv, aber gut für die Stimmung, wenn du es vorher nicht gemacht hast. Wichtig sind die aktiven Sachen: Raus gehen, Rad fahren, Freunde treffen, Tanzen gehen, Tischfußball spielen, schwimmen, Sauna, im Wald spazieren gehen, Feuer machen,Sport machen. Sex haben. Etwas aus Liebe tun. Weinen. Nachdenklich sein dürfen. Allein sein. Etwas erfinden, sich ausdenken, gestalten. Ein Lied singen.

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