Warum Nazis nicht „dumm“ sind

Neulich drüber nachgedacht, wie ich schimpfe, wenn mir etwas gar nicht gefällt. Und zwar, weil mir auffiel, wie ich automatisch solche menschenfeindliche Sprache raus haue wie „das ist ja total behindert“ – und mich danach korrigiere, weil es mir völlig falsch erscheint.

Da habe ich beschlossen, diese Wörter – behindert, dumm, abartig, nicht normal, krank – aus meinem aktiven Wortschatz zu verbannen.

Ist schwierig. Weil, es sind Automatismen.

Entsprechend kann ich auch anderen Leuten ihre automatischen Reaktionen nicht verübeln, wenn sie andere Wörter – die ich verkehrt finde – raus hauen.

Passend dazu dieser Blog-Beitrag, der erklärt, wieso es Mist ist, so daher zu reden.

Warum Nazis nicht dumm sind

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Hypnotherapie

Ich habe mich scheußlich aufgeregt über Hypnotherapie – ein Verfahren, was (soweit ich es kapiert habe) durch Suggestion eine Trance erzeugen soll, um dann, wenn die bewußte Kontrolle bzw. die Funktionen des Frontalhirns reduziert sind, nach neuen und kreativen Problemlösungen zu suchen, die bereits im Unbewußten bereit liegen.

Für mich ist das blanke Esoterik. Und weder ethisch vertretbar noch rational nachvollziehbar, von wissenschaftlicher Evidenz keine Spur. Eher ist es Unsinn, und ich denke, es kann durchaus Schaden anrichten. Notwendig oder hilfreich oder auch nur für mich vertretbar ist es jedenfalls nicht.

Was mich besonders stört: Wie in die Psychotherapie mehr und mehr praktisch beliebige neue heilsversprechende Lehren integriert werden, die alle rein gar nichts mit der ursprünglich strikt lerntheoretischen Grundlage der Verhaltenstherapie zu tun haben.

Selbstkritisch mag ich anmerken, dass mein enormer Ärger – dem ich dann auch Ausdruck verschafft habe im Seminar, sehr zum Leidwesen der anderen Leute – möglicherweise genau deswegen so raus geplatzt ist, weil Hypnotherapie wirkt.

Ich habe sehr viel aufgestauten Ärger in mir, den ich aber bewußt kontrolliere. Hauptsächlich, weil ich damit nicht umzugehen weiß und ungern Schaden anrichten möchte. Dann haben wir eine Gruppen-Trance gemacht, und whoops – ich platze vor Ärger. Allerdings wäre – falls das zutrifft – es auch ein guter Beleg dafür, dass diese Technik möglicherweise zu wenig vorhersehbaren Effekten führt. Außerdem hätte dann der Leiter die Verantwortung für meinen Affekt-Durchbruch … so gesehen mies, mich dafür dann zu maßregeln.

Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Psychologische Psychotherapeuten (PsychTh-APrV) sagt im §1 Absatz 1:

„Die Ausbildung der Psychologischen Psychotherapeuten erfolgt auf der Grundlage von Ausbildungsplänen und erstreckt sich auf die Vermittlung von eingehenden Grundkenntnissen in wissenschaftlich anerkannten psychotherapeutischen Verfahren

sowie auf eine vertiefte Ausbildung in einem dieser Verfahren.

Sie ist auf der Grundlage des wissenschaftlichen Erkenntnisstandes praxisnah und patientenbezogen durchzuführen.“

Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats Psychotherapie von 2006:

„Die Hypnotherapie kann nicht als Verfahren für die vertiefte Ausbildung zum
Psychologischen Psychotherapeuten entsprechend § 1 Abs. 1 der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Psychologische Psychotherapeuten empfohlen werden (…) „.

Wieso? Weil es keine ausreichenden wissenschaftlichen Belege für Wirksamkeit gibt. Nicht mal einen Wirkmechanismus gibt es, der in irgend einer Form nachvollziehbar oder belegt wäre. Ganz zu schweigen von trennscharfen Abgrenzungen von Hypnose, Trance, meditativen Zuständen etc. Was zugleich eindeutig ist: Es wird eine nicht transparente Beeinflussung von Patienten durch Suggestionen versucht – eine Methode, die so etwas macht, ist auf keinen Fall Verhaltenstherapie, sondern hat darin ganz im Gegenteil NICHTS verloren.

Dessen ungeachtet ist „Hypnotherapie“ verpflichtender Teil meiner Ausbildung – kostet mich also Geld, Zeit und Nerven. Was bei einem Menschen wie mir unweigerlich dazu führt, dass ich dagegen scharf protestiere.

Leute haben im Laufe meines Lebens gelegentlich gesagt, ich sei zwanghaft und „persönlichkeitsgestört“, rechthaberisch, unangenehm. Mag sein. Und wenn schon? Heutzutage ist es bereits eine psychische Krankheit, überhaupt einen Charakter zu besitzen. Und hochgradig suspekt, wenn ein Mensch mit akademischer Bildung und Verstand sich entschieden und eindeutig äußert – weil die Erkenntnis, dass alles konstruiert ist, zu der komplett falschen Folgerung führt, dass alles beliebig sei. So ist das aber eben nicht. Sondern – es ist ein stetes Ringen darum, eine sich entwickelnde und immer weiter verbesserte Annäherung der Theorie und der sie konstituierenden Hypothesen an die Wirklichkeit zu schaffen. Wichtigstes Prinzip dabei: Die Falsifizierbarkeit. Aussagen müssen durch Experimente prüfbar sein. Denn andere Mittel gibt es nicht, etwas als unwahr zu beweisen. Und ebenso wesentlich: Wenn etwas unprüfbar ist, ist es keine mögliche wissenschaftliche Aussage. Drittens: Was sich als falsch herausstellt, gehört sofort und dauerhaft aus den Lehrbüchern entfernt. Beziehungsweise es steht dann dort: Die Theorie xyz konnte nicht belegt werden und gilt daher heute als obsolet. Was ich aber immer wieder erlebe: Es wird als angeblicher Beleg für Wahrheit die Behauptung angeführt, es handele sich um sehr altes Menschheitswissen. Da könnte ich immer sofort ausflippen. Sehr alt = sehr veraltet, nicht „sehr wahr“. Beispiele gefällig: Die Erde ist keine Scheibe, die Sonne dreht sich nicht um die Erde, die Sterne hängen nicht an einem Firmament etc.

March for Science

Wohlgemerkt, wer sich weiterbilden will, kann beliebige Lehren von beliebigen Lehrer*innen für sich erkunden, das ist mir vollkommen schnuppe. Ärgern tue ich mich allerdings, wenn ich als wissenschaftlich orientierter VT-ler gezwungen bin, mir mehrere Tage lang Sachen brav schweigend anzuhören, die ich für völlig abwegig und bestenfalls nutzlos halte.

Ich habe mich daher beschwert, zunächst in einer Mail an die Ausbildungsleitung der AVT:

Gmail – Beschwerde gegen den Inhalt Hypnotherapie als Teil des Pflicht-Curriculums der AVT Köln (ohne Mailadressen der anderen Personen)

Als Protestform habe ich einen offenen Brief geschrieben, weil meine Erfahrung immer gezeigt hat, dass private Gespräche regelmäßig nur dazu dienen, mich mundtot zu machen und Zeit zu gewinnen, um mir weitere Steine in den Weg zu legen:

Ausbildung Verhaltenstherapie – offener Brief an die AVT betreffend den Kursinhalt Hypnotherapie

Ich habe den Umgang mit mir als Person und meine Einwände aufgeschrieben:

Vorkommnisse Seminar Hypnotherapie AVT 2017-04-29

Gutachten von 2006: Wissenschaftlicher Beirat Psychotherapie – Gutachten zur wissenschaftlichen Anerkennung der Hypnotherapie

Studienlage: Studien, die dem Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie vorgelegt wurden – Überblick

Cochrane Institute – der Goldstandard für Wissenschaftlichkeit im Gesundheitswesen: http://www.cochrane.org/about-us

Das Cochrane Institute hat zu „Hypnotherapie“ bezogen auf diverse Bereiche die vorhandenen Daten aggregiert und ausgewertet – jeweils mit dem gleichen Ergebnis: Keine Evidenz.

Hintergrund – AVT und Hypnotherapie sowie Situation in der deutschen Psychotherapie-Landschaft generell

Wieso die AVT die „Hypnotherapie“ im Curriculum hat, liegt darin begründet, dass einer der drei Geschäftsführer sowohl „Hypnose“ als auch „systemische Aufstellung“ neben VT praktiziert.

Zur Erinnerung: Bevor 1999 das Psychotherapeuten-Gesetz verabschiedet wurde, gab es keinerlei Regelungen, wer oder was eigentlich als „Psychotherapie“ gelten könnte oder eben nicht. Seit 1999 ist das geregelt. Ab da ist ein Psychologischer Psychotherapeut jemand, der a) einen Abschluß im Studienfach Psychologie aufweist und b) in einem anerkannten Verfahren als ausgebildet gelten darf.

Was darf mit der Krankenkasse bzw. der Kassenärztlichen Vereinigung abgerechnet werden? Verhaltenstherapie (VT), Psychoanalyse (PA), Tiefenpsychologie (TP).

Was darf nicht abgerechnet werden? Von den häufigeren Verfahren wären das vor allem Systemische Therapie, Gesprächstherapie, Paartherapie. Diese Therapieformen sind – bei entsprechendem Behandlungswunsch – privat erwerbbar. Alle sonstigen Formen von „Psychotherapie“ – wie etwa Aufstellung, Hypnose, NLP, EMDR, um nur einige zu benennen – sind beim Psychologischen Psychotherapeuten als zusätzliche Angebote oder auch beim Heilpraktiker Psychotherapie oder auf dem freien Markt – wo sich die Angebote der sogenannten Esoterik tummeln – zu finden.

Wer darf abrechnen? Praktisch alle, die vor 1999 Psycholog*innen waren und irgendwie „Therapie“ angeboten hatten, bekamen einen Kassensitz geschenkt. Ich wiederhole: GESCHENKT. Diese Sitze (Abrechnungsgenehmigung mit der Kassenärztlichen Vereinigung) verkaufen die alteingesessenen Therapeuten heute teuer weiter – für 50.000 bis 70.000€ geht so ein Kassensitz in der Stadt an Nachfolger weiter.

Und die auf die Approbation (staatliche Prüfung) vorbereitende Ausbildung verkaufen sie uns für a) 18 Monate unbezahlte „praktische Tätigkeit“ sowie b) 25.000-30.000€ (Verhaltenstherapie) bzw. deutlich teurer in den Verfahren TP und PA.

Nun darf man gerne raten, woher eine Menge von dem Ärger in mir wohl herrührt.

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Gott spielen

Aus der Perspektive meiner Haustiere – einer Winkelspinne, die ich liebevoll Ninotschka genannt habe, sowie (wenn sie nicht alle sind) von etlichen Heimchen – bin ich objektiv Gott.

Subjektiv braucht die Spinne eine solche Idee wie „Gott“ nicht (und hat sie wohl auch nicht) – wohl aber die Fütterung. Also frische Heimchen besorgt – das sind so eine Art Grashüpfer, die du lebend kaufst – 20 Stück für 1,99€ (und sie zirpen niedlich). Auch für die bin ich Gott. Habe einerseits Mana regnen lassen – Kekse und Haferflocken, andererseits einen Ausweg aus der Box angeboten – der allerdings in den Tod führt, weil: In dem Teil vom Terrarium ist es nur eine Frage der Zeit, bis du erwischt wirst von Ninotschka.

Nun – ich habe diese Spinne gefangen, daher bin ich für sie verantwortlich. Trotzdem habe ich ständig alle möglichen komischen Gefühle bei dieser ganzen Sache – einfach zu sensibel.

Die Heimchen haben gleich klar gemacht – sie mögen nicht nahe beieinander sein. Kein Wunder. Generell ist das Heimchen ein Allesfresser und bedient sich in der Natur an allem, was es finden kann: Pflanzliche Nahrung, Aas oder andere Tiere – übrigens auch andere Heimchen, denn sie sind echte Kannibalen.

Also hab ich es für sie schön gemacht. Mit Platz zum Sich-Ausbreiten. Ninotschka wird schon nicht alle gleich weg fressen.

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Usertesting.de

Wayback Machine 27 Jul 2001 – 10 May 2010 – 48 captures

Personal Homepage of Martin A. Wild       Updated 17.05.2002
http://web.archive.org/web/20020529010158/http://www.usertesting.de/

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Mail: martinwild@web.de

ICQ: 101410021 (x2beetree)

News

2002-05-17

Psychologie-Diplom sehr gut bestanden – nur die Zusatzprόfung „Grundlagen der angewandten Informatik“ steht noch aus (kommt in der ersten Juli-Woche).

Die Party am 4. Mai war prima. Allen Helfern an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschφn – ohne euch wδre es nicht gegangen! Einige Bilder von der Party habe ich auf den Server gelegt.

Old „news“

2002-02-26 Morgen ist die gefόrchtete 6-stόndige Fallklausur fδllig. Inhalt: ICD-10-Diagnosen und eine Therapiezielskalierungstechnik („Goal Attainment Scale„). Ich grόble όber lauter merkwόrdige Dinge und versuche die in meinem Kopf unterzubringen.

Beispiel: Sensitivitδt („wie viele Leute, die Diagnose x erhalten haben, haben auch Sympthom y?“ und Spezifitδt („Wieviele Leute, die nicht Diangose x haben, weisen auch nicht Symptom y auf?“). Stimmen hφren ist nicht typisch fόr Schizophrenie (relativ niedrige Sensitivitδt), aber wer Stimmen hφrt, wird sehr sicher diese Diagnose kriegen (hohe Spezifitδt). Umgekehrt bei Depression: Wer ein, zwei depressive Symptome zeigt (Antriebslosigkeit, Grόbeln), kriegt noch lange nicht die Diagnose Depression (die Symptome sind unspezifisch). Aber wer als depressiv diagnostiziert wurde, zeigt mit hoher Wahrscheinlichkeit diese Symptome (hohe Sensitivitδt).

2002-02-20 Die erste Prόfung ist rum (pδdagogische Psychologie, 2.3 gekriegt). Und ein Soundbite von mir, wie ich frόher mal geklungen habe, wenn ich auf ABs gesprochen habe.

2002-01-29 Die Infoseite zur Diplomprόfung όberarbeitet und Skripte hinzugefόgt

2002-01-21 Meine Prόfungstermine (Diplomprόfung Psychologie)

2002-01-20 Kleiner Hinweis: Unter grassplanet.de findet sich meine zweite Site. Mal reinschauen *g*

2002-01-05 Man kann Websites auch andersherum gestalten – schwarze Schrift und hellgrόner Hintergrund. Wie das aussieht? Hier kann man es sich ansehen.

2002-01-02 Nachdem ich gesehen habe, wie klein die Schrift auf einem guten Monitor mit entsprechend hoch eingestellter Auflφsung ist, habe ich alle Schriftgrφίen auf 12er-Schrift hochgesetzt.

2001-12-29 Die Optik der verschiedenen Teilbereiche aufeinander abgestimmt, Suchmaske (Google) auf jeder Seite. Verschiedene Erweiterungen und Ergδnzungen sowie neue Skripte fόrs Psycho-Diplom eingestellt.

2001-12-24 Psychopathologie-Skripte – alle Scripte (13 Word-Docs) zu Psychopathologie als ZIP-Datei (~320 KB) zusammengefasst.

2001-12-16 Linkseite όberarbeitet. Educational Psychology (als Teil der Diplomvorbereitung) ist in der Mache und soll ein eigener Bereich werden.

2001-12-13 Linkseite όberarbeitet. Mit der άberarbeitung der Usability-Seite angefangen. Beschlossen, dass die alten Inhalte auf dem Server und an den bekannten Adressen bleiben sollen.

2001-12-11 Relaunch

Wer vergleichen will – die alte Homepage und die alte Usability-Seite

Projekte

2002

Diplomprόfungen

Diplom2002-Website – Infoseite fόr Diplomanden WS 2001/2002

Intensivierung meiner Internet-Aktivitδten

2001

Relaunch der Website

aktualisieren und komplettes Redesign

Psychologie-Diplom

im Juni 2002 beendet

bambi hongkong (mit Christian)

Extremistischer Lowtech-Elektro-Noise

Diplom2001-Website

hab ich mir aber rasch anders όberlegt – einfach zu viel anderes zu tun gehabt

2000

Diplomarbeit

„Usability-Evaluationsmethoden im Vergleich: Prόfung der Gebrauchstauglichkeit von Lernsystemen durch Benutzerbeurteilung und User Testing“ (am 17. April 2001 abgegeben)

Bezug von usertesting.de

Die alte Homepage auf dem Uniserver schimmelt derweil vor sich hin, denn ich komme da nicht mehr dran. Sieht furchtbar aus. Da war ich noch s1778 *g* (ich sollte wirklich dran denken, den Leuten von Pixelpark meine neue URL zu geben, wenn die Usability-Seite όberholt und wieder wirklich brauchbar ist).

Einrichtung einer guten Arbeitsumgebung zuhause

Rechner, Scanner, Drucker, DSL, Musik etc.

1999

Umstieg vom Mac auf den PC

Netzwerke, Multi-OS – MacOS, Linux, Windows – und Hardware sind wichtige Themen. Und natόrlich Games (Starcraft rulez).

Δltere Texte aus dem Hauptstudium Psychologie

Die Texte stehen hier, weil ich noch nicht weiί, wo sie besser hinpassen

Diagnostisches Praktikum II – Computerdiagnostik (SS 1999)
Paper Δquivalenz von Papier-Bleistift-Tests und computergestόtzten Testversionen

Seminar „Internet fόr Psychologen/Gieίen Online“
Ausarbeitung Gelungene Websites – eine Einfόhrung (SS 1998)

Seminar „Multimediale Lern- und Informationssysteme“
Ausarbeitung Lernen mit Hypertext und Hypermedia (WS 1996)

 

Leben [was bisher geschah]

1970 Geboren in Frankfurt/Main

1972 Geburt meines Bruders Benjamin (ist Musiker geworden)

1974 Umzug nach Istambul

Besuch einer franzφsischen Vorschule

sowie der Deutsche Botschaftsschule Istanbul

Meine Eltern arbeiteten an der Deutschen Schule Istambul

1979 Rόckkehr nach Frankfurt

  1. Klasse an der Rφmerstadt-Schule

Wechsel auf die Liebigschule (Europaschule)

1989 Abitur

Zivildienst (Katholische Gemeinde Christ-Kφnig Eschborn und

zentrales hessisches Auffanglager HGU Schwalbach (ein Flόchtlingslager)

Studienbeginn Anglistik/Soziologie (L3)

Autonomes Jugendwohnprojekt Falkstraίe im Rahmen der

Initiative fόr gemeinsames Leben (Igel e.v.)

1993 Ende des Projekts, Studienabbruch und Sommer in Sόdfrankreich

Im Winter Studienbeginn an der Justus-Liebig-Universitδt in Gieίen

Studentendorf Unterhof (Wohnheim)

Weitere Reisen nach Sόdfrankreich

Intensive Beschδftigung mit Computern und (ab 1995) mit Netzwerken

Versuchte Auswanderung nach teilweise nicht bestandenem Vordiplom

Klappte aber dort nicht wirklich mit dem neuen Projekt

1997 Rόckkehr nach Giessen & Neubeginn

6er-WG Bleichstraίe 25 – „blaues Haus, erster Stock“ (Kult-Status)

Praktika bei einem in Giessen ansδssigen Psychiater sowie in Dόsseldorf

am medizinischen Institut fόr Umwelthygiene (MIU) – letzteres ein

Forschungspraktikum (hedonische Bewertung von Geruchsqualitδten)

Diplomarbeit zum Thema „Usability-Evaluationsmethoden“ – Prόfung der

Gebrauchstauglichkeit von Lernsystemen durch Benutzerbeurteilung und

User Testing“ (genau, da kommt der Domain-Name her!)

2002 Psychologie-Diplom

Details unter Diplom2002-Infoseite

Mehr drόber wenn ich dazu komme

 

Ideen-Liste

Unsortiert & stδndig erweitert

Dient dazu, mir den Kopf frei zu halten & zugleich die Ideen nicht zu verlieren

Vielleicht „klaut“ ja jemand einige Ideen und setzt sie um – das wόrde mich freuen

Schreib mir, wenn du Infos zu bestehenden Ansδtzen fόr mich hast!

Entwicklung von einfachen lowtech-multimedia-Anwendungen als webbasierte Simulationen (von Spielen bzw. von psychologischen Theorien): Prototyp Erwartungs-Wert-Modelle der Entscheidungsfindung befindet sich in der Mache

Datenbankgestόtzte Instant-Messaging-Systeme zum Austausch von „favorisierten Kulturobjekt-Informationen“ – die Idee besteht darin, dass sich Freunde gegenseitig Empfehlungen geben kφnnen, welche Bόcher, Comix, Filme, CDs, Autoren, Themen, Programme „etwas taugen“, wobei die Datenbank sich selbst automatisch aktualisieren wόrde und somit in der Informationsflut etwas wie „geteilte Wertungen“ mφglich wδre

Mit Fabian an einer vernόnftigen mp3-allround-lφsung arbeiten, die gut/leicht/schnell benutzbar ist und mit riesigen Datenmengen umgehen kann

Wieder Rollenspiele spielen (Warhammer, Paranoia, Call of Cthulu)

Mein Rollenspiel „mindscape“ weiterentwickeln – vielleicht als webbasiertes MUD?

Eine surrealistische Oper schreiben – Thema Deutschland/Europa, welche Identitδten sind mφglich (Klasse, Rasse, Nation, Kultur) und wo sind die Verwerfungen? Wie sehen die Wahrnehmungen der einzelnen Grόppchen aus? Das Ding soll weit entfernt von traditionellem Theater, eher an Brecht und Shakespeare orientiert, mit einem Wort „volksnah“ bzw. verstδndlich sein – aber eben nicht simpel und stereotyp, und das gerade dadurch, dass es die Stereotype herausarbeitet („Chor der Bild-Leser“ etc.).

Einen Film drehen – zu dieser Idee gibt es seit Jahren immer neue Skizzen und Ansδtze. Seit ich das letzte Mal mit Videotechnik gearbeitet habe (1991), hat sich ja enorm viel getan in Richtung auf Homerecording, Rendering etc.

Auswandern nach Sόdfrankreich – es gibt kaum etwas fόr mich, was meiner Seele so viel Ruhe und Freude bereitet, wie das Leben in der (recht menschenleeren) Gegend der Ardeche. Das Problem dort besteht immer in der Frage, wovon zum Henker man Leben soll in einer Gegend, die praktisch keine Verdienstmφglichkeiten bietet, insbesondere wenn man als Stadtmensch mit „richtiger Landarbeit“ komplett όberfordert ist. Vielleicht die Telearbeit?

Ein Buch schrieben (Arbeitstitel: „handbuch fόr planlose“). Zentrale Themen wδren der Mythos der Rationalitδt, der Mythos der Effizienz, die Problematisierung der Konflikte zwischen Selbst/Lebensplanung und dem Anspruch, das Leben als solches tatsδchlich mitzubekommen (i.e. wenn ich mich in einem Tunnel selektiver Wahrnehmung zielorientiert bewege, komme ich vermutlich irgendwo raus, wo ich mal hin wollte – dabei isoliere ich mich aber gleichzeitig von dem tatsδchlichen leben um mich herum, was mich nur noch erreicht, sofern es als „relevant“ eingestuft wird). Ein Kerngedanke ist der von den Amsterdamer Autonomen formulierte provokative Ausspruch „Wenn wir jemals einen Plan haben, dann sind wir verloren!“. Die eher deutsche Mentalitδt „Leben = Arbeiten = Effektivitδt maximieren“ ist in ihrer Verehrung der Clausewitz’schen Kriegsinstrumentalitδtsphilosophie (ich weiί kein passenderes Wort dafόr) meiner Ansicht nach in eine schlimme Sackgasse gegangen, aus der sie nur durch transkulturelle (und/oder Subkulturelle) Lernerfahrungen wieder rauskommen kann (wenn όberhaupt).

Eine Version des Globe Theatre entwerfen, die mit „low-budget-high-tech“ arbeitet

Eine datenbankgestόtzte Wissensmanagement-Software auf xml-basis entwickeln

Agenten fόr die selbststδndige internetrecherche bauen

Besser programmieren lernen (perl)

Mehr von photoshop kapieren

Musik machen (siehe bambi honkong)

Ein Banjo kaufen

Elektrotechnik lernen – im Zusammenhang mit Eingabe/Abspielgerδten („Instrumente“), mit denen via Midi auf Samples zurόckgegriffen wird. Es steckt die Idee dahinter, etwas wie „unnatural Instruments“ zu konstruieren, einen direkten Zugang zum Jammen zu erφffnen, der mit den bisherigen Instumenten und auch der Einstellung „echter“ Musiker zu ihrer Arbeit ein Stόck weit bricht und den DIY-Gedanken wieder aufleben lδίt (der den Punk stark gemacht hat – eigentlich bedeutet Punk (mir) einfach „du kannst es tun, wenn du es tun willst“)

Einen neuen Rechner zusammenstellen

mein kung-fu verbessern

einen neuen reisepaί beantragen

das „goblin-projekt“

alte freunde besuchen – berlin, frankfurt, ruhrpott

im sommer wieder reiten gehen

einem schόtzenverein beitreten

weniger rauchen und gesόnder leben *g*

eine freie schule grόnden

mein zimmer aufrδumen

eine neue freundin finden

linux wieder neu installieren

meine entferntere familie mal wieder sehen

bisschen mehr geld zum leben auftreiben

haare und bart schneiden

einen anzug kaufen, den ich gerne anziehe

ein eigenes tarot-set konstruieren

 

Disclaimer

Damit keine Miίverstδndnisse auftreten: Mir ist bewuίt, dass ich statistisch noch etwa 44 Jahre zu leben habe (falls in meiner Zukunft weniger geraucht und gefeiert wird, sogar noch lδnger!).

Und das alles viel lδnger dauert und meistens auch viel zu viel Geld kostet. Und das vieles einfach nicht zu gehen scheint, unmφglich ist etc.

Aber wollen kann man es doch trotzdem.

Und tun – na, das eine oder andere wird wohl auch tatsδchlich umgesetzt. Auίerdem ist es wohltuend, einfach mal der Fantasie ihren Raum zu geben. Und nichts zu tun. Falls man das hinkriegt *g*

 

Zum Schluί

Eines Tages saί ich auf einer Brόcke in Prag. Es war sonnig, ein klarer Tag und etwas kalt. Ich bemerkte in der Menge einen kleinen Jungen, der sich eigentόmlich bewegte (nicht wie die anderen Leute darauf bedacht, rasch die Brόcke zu όberqueren, sondern eher sich heranpirschend). Der Junge kam heran, schόchtern, legte dann ganz fix eine Mόnze (Krone) vor mich – und wetzte davon.

Nun, was auch immer.

Ich guckte verdutzt, betrachtete die Mόnze. Fόhlte mich glόcklich, was leicht ist, wenn man verliebt ist und mit zwei netten Mδdels in Prag rumhδngt – das war noch vor dem Krach mit Astrid wenige Tage spδter, und ich hatte da noch meine rote Ente, hmhm lange her – glόcklich jedenfalls, und wunschlos, gut vielleicht wollte ich mir ein Banjo kaufen, da hatte ich zuvor im Musikladen viel Freude daran, aber das Geld fehlte mir dann doch – wunschlos trotzdem. Die Mόnze in der Hand, glόcklich.

Werf ich doch die Mόnze hinter meine Schulter in den Fluί, und habe mir dabei Wόnsche gewόnscht. Vielleicht war das nicht gerade eine meiner Glanzleistungen.

 

 

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Nodes

Wayback Machine

21 captures
4 Feb 2002 – 23 Aug 2010
http://www.usertesting.de:80/nodes.htm

Martin Wild – Homepage (index)Linkseite (nodes)Aktuelles (topic)Weblog auf x2beetree.de

Ursprünglich war diese Site ganz dem Thema Usability gewidmet. Ich interessiere mich für Arbeitsangebote in diesem Bereich, gerne auch freie Mitarbeit.

Diplomarbeit: Martin Wild (2001). Usability-Evaluationsmethoden im Vergleich: Prüfung der Gebrauchstauglichkeit von Lernsystemen durch Benutzerbeurteilung und User Testing

Anmerkung: „Benutzerbeurteilung“ ist eine Mischung aus Review und heuristischer Evaluation, die Aussagen der Studie sind auf beide Verfahren übertragbar.

Ohne Disclaimer geht es ja heutzutage nicht, also:

Da mir das Internet nicht gehört und da andere Leute zu 99,99999% für Inhalte im Netz außer meinen eigenen Seiten verantwortlich sind und da Verlinken nicht bedeutet das die Inhalte im Netz mir gefallen oder von mir befürwortet werden – ich setze einen Link ohne die Absicht damit etwas zu unterstützen etc. pp. sondern um mir selbst das Surfen zu vereinfachen – daher und aus den genannten Gründen gilt: Wer hier irgendwo klickt, ist selbst dran schuld, wenn er/sie sich nachher aufregt.

Links auf der Domain „usertesting.de“ | index | nodes | topic | diary

Mails an mich für Kommentare oder im Falle einer Beschwerde über die Seiten auf usertesting.de ==> martinwild web.de [das @ bitte selbst einfügen]

Google  

Diese Site, wie sie früher mal ausgesehen hat | Usertesting in der WayBackMachine

Bank | Sparda-Bank Login | Sparda-Bank | Postbank | Volksbank | Sparkasse

Orakel | I-Ching Page | 2nd I-Ching Page | Fortune Cookie | Tarot | Quabalah Tree Random

Nummern | Post | Telefonbuch | DeNIC | WayBackMachine

Server-Login | Trisolute (mein Provider) – bei Interesse hier klicken

Arbeitslosigkeit | ALG II Info |

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Martin Wild | Usability-Methodenvergleich (Diplomarbeit Psychologie)

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C64 | The almighty C64 | C64-mp3-Musik |

Kunst | Geschossene Herzen |

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Waffen | Heckler & Koch | waffenhq |

Drohnen | Drohnen |

Geheimdienste | GYRE

Sicherheit im Netz | SecurityFocus | SecurePoint

Hosting | Trisolute | Netbeat | Allinkl | adnewmedia

Hardware | PC Technology | avitos | alternate | littlewhitedog | tomshardware | Hard Tecs 4U

Books | zweitausendeins | gutenberg

Games | Cossacks | anarchyOnline

Comix | Silver Surfer

Technik & Entwicklung | Heinz Nixdorf Museumsforum

Games | Mafia Walkthru |

Sn | gulli | gamecopyworld | Crackspider |

Martin Wild | [googlesuche] | usertesting | grassplanet | studi-page | diplom2002 |

Benjamin Wild | [googlesuche] | wildjamin | Benni@de:bug |

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Radio Giessen

Hatte kein geeignetes Logo zur Hand – das muss erst wieder in den Datenhalden gefunden werden.

Ein Projekt, was es schon seit über 10 Jahren gibt. Total unbekannt. Daher mal eine kleine Retrospektive.

x2beetree. Hochgeladen am 20. März 2008

Spuren der ersten Produktionen sind noch im Netz zu finden. Allerdings ist last.fm irgendwie nur noch ein funktionsloses Frontend für Spotify, und dort ist nichts an Daten mehr vorhanden. Google findet auch exakt NICHTS. Von wegen „das Internet vergisst nie“.

Mal die Wayback Machine gefragt … dort gibt es eine gespeicherte Version meiner früheren Websites: www.grassplanet.de und www.usertesting.de

Bisher keinen Erfolg gehabt, irgendwas wieder zu finden. Seit mir mal 2 volle Festplatten abhanden kamen, bin ich sehr am Suchen, was davon ich *vielleicht* noch irgendwo wieder in Backups finde 😉

Die ersten Aufnahmen waren so, dass eine Session stattfand, einfach eine Unterhaltung vor dem PC, mit wechselnd und planlos eingespielter Musik dazu, und wir uns übel zugerichtet haben. Konzeptionell wie „Die Radiotrinkerin“ von Max Goldt.

Dann gab es Zoff, und danach nur Radio Giessen Solo-Produktionen von mir.

Zunächst und zuvorderst den schwarzen Weltraumtrümmer „Black Metal Dog“ — ein sehr intensives Stück, geschrieben als meine Ex unsere 110qm-Wohnung mir zum Bezahlen zurückließ und mit dem 4 Monate alten Sohn ausgezogen ist. Hab das Stück eigentlich immer auch gespielt, wenn ich Metal-Abend gemacht habe. Locker 10 Jahre habe ich ja Extreme Metal (Death, Black, Melodic Death, Gore, Grind, …) aufgelegt, zusammen mit Florian Michnacs, als „Die Jungen aus der Hölle“ in der Kultkneipe Domizil, dem legendären Musikkeller in Gießen (Braugasse 666). Leider vom Ordnungsamt derzeit geschlossen, und das Haus in Besitz der türkischen Hells in Gießen. Tja. Wir wollen die Kneipe wieder, bloß wird es wohl eher eine Shisha-Bar werden.

Zwischendurch eine ganze Menge Zeugs unter dem „Radio Giessen“-Brand und anderen gemacht, was mir gerade kaum richtig einfällt. Immer mal wieder. Poste ich hier, wenn ich was finde davon.

Das letzte Release von Radio Giessen – Lordz of Chaos – ist immerhin noch da. Allerdings ist das sehr hin gehuddelt gewesen, nach langer Pause. Egal.

Auch bekannt als „Die Unvollständige“.

01 – Pianotrack1

02 – Tanzdiktaturiatentum

03 – Drum And Bass

04 – Drum Bass Voice

.-.

Wird wohl eher auf ein Re-Release hinauslaufen bei den meisten Sachen. Finde echt NIX wieder. So ein Shit.

.-.

„Dead Rabbit“ ist wieder im Wesentlichen klassischer Black Metal, gemischt mit meiner Vorstellung von GoreGrind und ein wenig Melodic Death. Und natürlich Hysterie, Pathos, was halt bei mir so am Start ist.

 

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Spendenaufruf für das vegane Café Fatsch in Köln-Kalk

Ein sehr sympathischer Laden. Hat Hilfe verdient. Man hat ihnen die Kasse geklaut, und sowieso haben die nie Geld. Also, wer was hat, bitte gerne hier spenden. Danke.

Cafe Kollektiv UG
IBAN: DE52 4306 0967 4072 5831 00
BIC: GENODEM1GLS
„Geldgeschenk“

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2017-04-07 Angriff der US-Kräfte (Flugzeugträger) auf Shayrat (eine Zusammenstellung von Recherche-Ergebnissen)

Statt am Ostermontag – wie ich es sonst eigentlich immer tue – auf den Ostermarsch zu gehen, habe ich mich diesmal lieber am PC mit Krieg und Frieden beschäftigt. Eher mit Krieg, tatsächlich.

Die untere der beiden Basen ist Shayrat.

Shayrat ist die zweitgrößte Luftwaffenbasis in Syrien und untersteht unmittelbar dem Assad-Regime.

Die größte Luftwaffen-Basis ist Hmeimim in der Küstenregion Latakia – diese Basis wird von den Russen selbst betrieben, die in Tartus ihren Stützpunkt für Marine haben – den einzigen überhaupt in der Gegend, daher von hoher Bedeutung für sie) – während Shayrat von den Syrern betrieben wird, aber eben auch russische Helikopter beherbergt.

Reichweiten des russischen S-400 Raketensystems (kann Flugzeuge abschießen): 40 Km, 120 Km, 250 Km, 400 Km.
Jedes Eingreifen von Türkei, Israel oder USA in den Krieg mittels Flugzeugen kann durch Russland potentiell verhindert bzw. erschwert werden, weil Putin anordnen kann, diese abzuschießen.
Die in Latakia stationierten russischen SU-24 Kampfjets haben eine Reichweite von 3000 Km. Hin- und Rückflug also 1000-1500 Km (roter Kreis).

Die Basen in Latakia (Airbase) und Taurus (Hafen) sind für Russland enorm bedeutsam. Sie sind der einzige russische Brückenkopf in dieser Region.

Wenn mensch sich die Karten ansieht (die ich selbst gebastelt habe, also nicht unbedingt wirklich starke Daten, nur was ich eben im Internet dazu finden konnte, in grober Annäherung), da sind die Reichweiten des dort installierten Anti-Flugzeug-Raketensystems S-400 und der SU-24 Kampfjets eingezeichnet – wird klar, wieso dieser Krieg ohne Russland nicht beendet werden kann.

Roter Zeiger: Die angegriffene Airbase. Roter Diameter – die Reichweite der Raketen, die verwendet wurden. Der Abschuß erfolgte aus dem Mittelmeer von US-Flugzeugträgern. Mit Tomahawk-Raketen kann auch problemlos Iran angegriffen werden – das ist gut ersichtlich.

Nun zu den Tomahawk-Raketen. Die wurden von zwei Flugzeugträgern der US-Streitkräfte im Mittelmeer abgefeuert. Wie weit so eine Tomahawk-Rakete fliegen kann (1300 bis 1700 Km, je nach Typ) ist ebenfalls erstaunlich.

1,36 Millionen US$ kostet eine solche Tomahawk-Rakete.

Der Abschuss von 59 Tomahawk-Raketen auf den Luftwaffenstützpunkt Shayrat bei Homs, wo syrische und russische Luftwaffe stehen, hat nach meiner Rechnung 80 Millionen US $ gekostet – nur Materialkosten.

Kursverlauf der Raytheon-Aktie

Passend dazu sind die Aktien von Raytheon – dem Hersteller der Tomahawk – im Kurs gestiegen. Nicht enorm, aber doch genug, damit es sich lohnt für die Kriegsgewinnler, nicht zuletzt den Präsidenten: Denn natürlich besitzt Trump solche Aktien. Praktisch. So kann man auch gut Gewinne erzielen mit Krieg [1].

Eine kleine Abschweifung: Vannevar Bush, Gründer von Raytheon (1922), war auch der Mann, der das Manhattan Projekt angestoßen hat (die Entwicklung der Atombombe) und grundlegende Ideen zu dem, was später PC-Technik, Computer und Internet geworden ist, geliefert hat. Douglas Engelbart (der die Maus erfand) und Ted Nelson (der Hypertext erfand) würden durch seine Schrift As we may think wesentlich inspiriert.

Ergebnis des Bombardements nach US DOD:
Die Russen waren vorher gewarnt worden und haben wohl ihre Maschinen in Sicherheit gebracht.

Wo Sputnik (also Russland) dahinter steht, ist stets Skepsis angebracht, weil Sputnik und RT ständig und umfassend Disinformation betreiben, mit einer Mischung aus Falschmeldungen, Umdeutungen, Auslassungen etc. Da das sehr systematisch passiert, ist meine Ansicht, ich sollte die völlig außer Acht lassen. Aber das Bild war einfach zu gut.

Auch 5 syrische Jets haben es überstanden und sind wohl bereits wieder Einsätze von dort geflogen.

Militärisch also eher nutzlos, die Aktion. Ein paar Löcher in den Boden gesprengt – für 80 Millionen Dollar.

„Der Raketenangriff, bei dem 59 Tomahawk-Raketen des Rüstungskonzerns Raytheon zum Einsatz kamen, die 1,4 Millionen Dollar pro Stück kosten, ließ die Aktien des Unternehmens in die Höhe schnellen. Dieser Schub ließ am Freitagmorgen den Marktwert von Raytheon um rund $1 Milliarde Dollar ansteigen. Offenlegungsanträgen zufolge investiert Präsident Trump in Raytheon, was bedeutet, dass er direkt von dem Angriff profitiert hat.“ [1]

Quelle: 1. Democracy Now!: https://www.democracynow.org/2017/4/10/headlines

EDIT: Ansich will ich einen eigenen Artikel zu NATO und Türkei machen, aber das erscheint mir schon mal wichtig: Die USA gehen aus Adana (Incirlic) raus und beziehen Basen in Nordsyrien: http://www.debka.com/article/26004/US-Air-Force-to-quit-Incirlik-move-to-Syria-base

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Metamizol (Novalgin) ist lebensgefährlich

Wenn du Novalgin nimmst, sieh bitte unbedingt zu, dass du deine *Blutwerte* regelmäßig kontrollieren läßt.

Eine von 1440 Personen bekommt davon eine Agranulozytose (Störung der Bildung von Blutkörperchen), was in knapp 25% der Fälle tödlich endet trotz guter medizinischer Versorgung. Weil das so ist, wurde Metamizol in vielen Ländern nicht zugelassen bzw. wieder vom Markt genommen – unter anderem in Schweden, Norwegen, Dänemark, Island, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, den USA, Kanada, Australien, Japan, Singapur, Indien, Venezuela, Marokko, Nigeria, Saudi-Arabien.

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